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In meinem Blog geht es recht bunt zu: Privates, Religion (Freikirchen, Baptisten …), Politik, Religionsfreiheit, Theologie, Klima und Mitwelt, Mermaiding.
Die Beiträge im Blog sind verschlagwortet, sodass eine Suche nach Schlagwörtern möglich ist.
Themen: Glaube – Trans* – Menschenrechte – Computer – Politik
Siehe auch: Microblogging in sozialen Netzwerken.
Du hast Zugriff auf den Gopherspace? In meinem Gopherhole gibt es einen Phlog, den ich regelmäßig aktualisiere.
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Update: Ich habe die Homepage nun auf einen anderen Server umgezogen. Damit sind die Probleme nun hoffentlich behoben und es gibt keine Verbindungsprobleme mehr.
Leider kann es beim Aufruf meiner Homepage manchmal zu Verbindungsproblemen kommen, vor allem bei Verwendung des Firefox-Webbrowsers.
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Es gibt viele Gründe, aus denen Menschen in eine Freikirche gehen.
Nicht nur die Freikirchen sind sehr verschieden, sehr heterogen, auch die Gründe, einer solchen Gemeinde beizutreten, sind sehr unterschiedlich.
Manche bevorzugen freikirchliche Gemeinden etwa deshalb, weil sie oft evangelikaler und konservativer sind, weil es dort eher „rechtgläubig“ zugeht (manchmal dann doch eindeutig rechts-gläubig). Andere finden dort die „knallharten“ Predigten, die sie andernorts vermissen. Oder die klaren Worte, wie man leben soll, die „geistliche Führung“, einfache Antworten auf die Fragen des Glaubens und der Lebensführung. Sie haben Angst vor Zweifeln und bevorzugen Gemeinden, die scheinbar auf alles eine „bibeltreue“ Antwort haben (und nein, längst nicht alle Freikirchen sind so, aber es gibt viele von ihnen).
Wieder andere sind von der Gemeinschaft angezogen, vom Miteinander der Menschen dort. Freikirchliche Gemeinden sind oft familiärer als volkskirchliche Gemeinden. Sie leben häufig eine Willkommenskultur, in der Gäste gesehen und angesprochen werden (leider gibt es auch andere freikirchliche Gemeinden).
Andere sind halt schon immer dabei, wurden in eine freikirchliche Familie hineingeboren (das gilt nicht für mich, ich kam erst als junge Erwachsene dazu).
Für mich gibt es allerdings andere Gründe, aufgrund derer ich Freikirchlerin (und Baptistin) bin. Ich möchte meine Gründe im Folgenden kurz und knapp aufführen.
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In früheren Zeiten hatte ich Accounts in zahlreichen sozialen Netzwerken, schon in den 1990ern im IRC und im Usenet, auch die damaligen Web-Foren kann man dazu rechnen, später dann Facebook, Instagram, Twitter (ehe Musk es gekauft hat), Bluesky.
Heute findet man mich nur noch im Fediverse (wobei meine dortigen Accounts über eine sogenannte Brücke auch von Bluesky aus erreichbar sind).
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„Alle Menschen sollen merken, wie gütig ihr seid.“ (Philipper 4,7, BasisBibel)
Liebe Mit-Evangelikale, wie gütig ihr seid.
Nicht: wie hartherzig wir sind. Nicht: wie verurteilend wir sind. Nicht: wie streng wir sind. Nicht: wie „bibeltreu“ wir sind. Nicht: wie gesetzlich wir sind. Nicht: wie konservativ wir sind. Nicht: wie diskriminierend wir sind. Nicht: wie kulturkämpferisch wir sind. Nicht: wie rechthaberisch wir sind. Nicht: wie verletzend wir sind. Nicht: wir mörderisch wir sind. Nicht: wie empathielos wir sind.
Nein. Wie gütig, andere übersetzen: wie freundlich, wir sind.
Weiterlesen: Alle Menschen sollen merken, wie gütig ihr seid
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Als evangelikale Christin, die die Bibel ernst nimmt, kann ich nicht verstehen, dass so viele meiner Mit-Evangelikalen die sog. AfD wählen und deren Positionen übernehmen und sogar als vereinbar mit ihrem Glauben betrachten.
Was ist für evangelikale Christ*innen so anziehend am Rassismus, an der Islamfeindlichkeit, an der Transmisia, an der Ablehnung von Empathie und Nächstenliebe, die in der AfD weit verbreitet sind?
Was ist so anziehend an Menschenhass, an Diskriminierung, an Wutmenschen? Woher die rechts-gläubige Wut auf das „Gendern“, auf „Woke", auf progressive Männlichkeitsbilder, eine Wut, mit der man sich bei der AfD gut aufgehoben fühlt?
Woher die Angst vor Vielfalt, vor dem Anderen, dem „Fremden“?
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Die blaubraune – so muss man es mittlerweile ausdrücken – CDU/CSU ist die Alternative für Deutschland mit (so drückt es etwa Linnemann aus) „dem christlichen Menschenbild als DNA“.
Nichts an der CDU/CSU unter Merz, Spahn, Linnemann, Warken, Reiche usw. ist, so meine Überzeugung als evangelikale Christin, als „christlich“ zu bezeichnen.
Das Menschenbild dieser Parteien, ihr Programm, ihr Umgang mit Marginalisierten sind nicht christlich. Das „C“ ist Etikettenschwindel.
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Er spürte einen stechenden Schmerz, fasste sich an den Hals. Wer die Kugel abgeschossen hatte, konnte er nicht sehen. Er stellte sich vor, dass es vielleicht eine trans Frau war. Oder ein Schwarzer. Oder ein Demokrat. Dann wurde er ohnmächtig.
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„Macht es euch zur Aufgabe, Fremde zu lieben“ und „vergesst nicht, Fremde zu lieben!“ – So können wir zwei Aussagen der Bibel in Römer 12,13 und Hebräer 13,2 übersetzen.
Das griechische Wort, das in beiden Versen (und im Neuen Testament auch nur dort) vorkommt und im Deutschen oft mit „Gastfreundschaft“ übersetzt wird, lautet philoxenia. Es setzt sich zusammen aus „philos“, was im Deutschen „lieben“ bedeutet (die freundschaftliche Liebe), und „xenos“, im Deutschen „fremd, Fremde*r“. Es ist geradezu ein Gegenbegriff zu „Xenophobie“, also die in Ablehnung begründete Angst vor Fremden.