ProfilbildIch bin Michaela Marina Greta Molthagen. 

Ich bin 58 Jahre jung, verheiratet, stamme aus Elmshorn (bei Hamburg) und lebe heute in der Region Stuttgart, bin von Beruf Altenpflegerin, aber seit Langem Hausfrau. Verheiratet seit 28 Jahren. 

Meinen Vornamen Michaela (aus dem Althebräischen, bedeutet „Wer ist wie Gott?“) spreche ich bevorzugt englisch aus, mɪˈkeɪlə. Allerdings ziehe ich meinen zweiten Vornamen Marina vor, der in etwa „die zum Meer Gehörende“ bedeutet. Auch mein dritter Vorname Greta hat für mich große Bedeutung, er bedeutet „Perle“ (von Margarete, grie. margarítēs, zuerst im Persischen als Murvarid).

Baptistin

Ich bin Christin (Baptistin, links-evangelikal, ökumenisch orientiert) und habe den zweijährigen Theologischen Grundkurs (ThGK) der Vereinigung Evangelischer Freikirchen absolviert, kann also predigen und Gottesdienste moderieren. Meine geistliche Heimat ist eine progressive Baptist*innen-Gemeinde in Stuttgart.

Getauft wurde ich im Mai 1987 in einer afrodeutschen Pfingstgemeinde (Taufspruch Johannes 8,32). 

Mein christlicher Glaube ist von der biblisch begründeten Überzeugung geprägt, dass bei Gott alle Menschen willkommen sind. Alle. Ausnahmslos.

Wichtig sind mir als Baptistin die allgemeine Religionsfreiheit und die Trennung von Staat und Kirche.

Mission, ein zentrales Element im Baptismus („Jeder Baptist ein Missionar“), leitet sich für mich von der Missio Dei ab: Den Menschen freundlich zugewandt sein. Diese Zuwendung bezieht sich auf die ganze Schöpfung, bezieht also auch soziale Gerechtigkeit, Frieden und Umweltschutz mit ein. Ich glaube, dass alle Menschen gerettet und Gott anbeten werden (Allversöhnung). 

Trans Frau1

Seitdem ich etwa vier oder fünf Jahre alt war, wusste ich, dass ich ein Mädchen bin – mein Coming-out als trans Frau hatte ich allerdings erst mit 50, vor acht Jahren. 

Mein christlicher Glaube (und eine schon viel früher internalisierte familiäre und soziale Transfeindlichkeit) war lange Zeit ein Hindernis für mein Coming-out. Es hat viele Jahre gedauert, bis ich verstanden habe, dass mein Transsein kein Fehler, keine wie auch immer gerartete Störung und auch keine Sünde ist; sondern dass Gott mich als trans Frau geschaffen hat.

Trans* Personen wie ich gehören zur Schöpfungsvielfalt und sind von Gott gewollt und bei ihm willkommen. Gottes Zeugnis über die Schöpfung „und siehe, es war sehr gut“ (Genesis 1,31) gilt uneingeschränkt auch für uns. 

Links, Grüne, Feministin und queer

Politisch ordne ich mich weit links ein, bin antirassistisch und antifaschistisch. 

Darüber hinaus bin ich Mitglied bei den Grünen (und gehöre da zum linken Flügel). 

Außerdem bin ich Feministin, genauer gesagt intersektionale oder Dritte-Welle-Feministin (also gerade nicht wie Alice Schwarzer, die „Emma“ oder J.K. Rowling).

Darüber hinaus bin ich queer, was für mich bedeutet, dass ich tradierte Normen und Klischees zu Sexualität und Geschlecht infrage stelle. Endo- und Cisgeschlechtlichkeit und Heterosexualität als Normen für Gesellschaft und Theologie lehne ich ab, zumal sie meist mit Misogynie und Sexismus einhergehen.

Autistin und Prosopagnostikerin

Seit einigen Jahren weiß ich, dass ich auf dem Spektrum bin – ich bin Autistin (möglicherweise AuDHS). 

Außerdem bin ich, wie viele Autist*innen, Prosopagnostikerin („gesichtsblind“). 

Hobbys und Interessen

Meine Hobbys sind Mermaiding, Theologie, Computer (früher OS/2, heute Linux).

Ich beschäftige mich gerne mit alten Computersachen: OS/2, DOS, Windows 3.x, dem Usenet, IRC, dem Gopherspace …

Wo ich sonst zu finden bin …

Mein Account im Fediverse: @Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Mein Bau im Gopherspace: gopher.molthagen.de


1 Ja, es schreibt sich „trans Frau“. Trans ist ein nicht deklinierbares Adjektiv (und kein Präfix). 

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