Calw im Schwarzwald. Blick vom Panoramaweg oberhalb des Stadtgartens auf die Innenstadt. Links der Bildmitte die neugotische Stadtkirche, rechts der Bahnhof/ZOB mit dem Bahnhofsturm, der zu den übereinander liegenden Bahnsteigen für die Strecke Pforzheim-Horb und Weil der Stadt-Calw (oben) führt. Rechts außerhalb des Bildes wäre das etwa 1 km entfernte, alte Bahnhofsgebäude zu sehen, dass 1989 durch den neuen Haltepunkt am ZOB ersetzt wurde.
Am Vorabend des Februar-Vollmonds aufgenommen (Canon EOS 70D mit EF 100-400 f/4.5-5.6 L IS USM bei 400 mm, manuell belichtet mit f/8 und 1/400s), entwickelt unter Linux mit Another RawTherapee
Ich habe OS/2 seit Version 2.0 und alle Versionen bis einschließlich Warp 4 sowie später eComStation und schließlich auch ArcaOS 5.0 verwendet.
Meine ArcaOS-Subskription habe ich dann allerdings 2022 auslaufen lassen, vor der Veröffentlichung von ArcaOS 5.1. So konnte ich ArcaOS 5.0 zwar noch nutzen, bekam aber keine Updates mehr.
Eigentlich hatte ich nicht mehr vor, ArcaOS noch einmal zu kaufen bzw. ArcaOS Support & Maintenance wieder zu abonnieren. Ich bin vor ein paar Tagen aber dann doch schwach geworden und habe mir ArcaOS 5.1 gekauft, die neueste Version der OEM-Version von IBMs OS/2 (einschließlich Updates für sechs Monate, danach muss ich überlegen, ob ich weitermachen will).
OS/2 war lange Zeit mein bevorzugtes Betriebssystem – angefangen habe ich mit OS/2 2.0 und dann bis OS/2 Warp 4 jede Version verwendet. Ende der 90er Jahre hatte ich eine kurze Affäre mit SuSE Linux, um dann eComStation, eine aktualisierte OEM-Version von OS/2, zu entdecken und zu benutzen, bis für eCS das Ende kam.
Heute verwende ich hauptsächlich Linux (Kubuntu), habe aber diverse OS/2-Versionen und ArcaOS (eine weitere OEM-Version von OS/2) in VirtualBox installiert. Allerdings nicht mehr für den produktiven Einsatz, sondern mehr als Spielzeug. Ich gehe auch nicht mehr jede Neuerung mit, zumal ArcaOS nicht ganz billig ist.
Interessanterweise habe ich während meiner OS/2-Zeit Gopher nicht wirklich verwendet, obgleich seit OS/2 Warp ein für damals guter Gopher-Browser im Lieferumfang enthalten war. Aber ich war neben der Verwendung von E-Mail mehr im frühen Web, im IRC und im Usenet unterwegs.
Erst in diesem Jahr habe ich Gopher für mich entdeckt, und da wollte ich natürlich wissen, was OS/2 zumindest auf Browser-Seite bewerkstelligen kann (die Server-Seite lasse ich außen vor).
Es ist mir endlich gelungen, den Gopher-Browser Gopherus in DOSBox Staging verwenden zu können.
Gopherus ist ein recht aktueller Gopher-Browser (neueste Version von 2022), der wohl als einziger unter DOS alle Features moderner Gopher-Server unterstützt.
DOSBox Staging bringt Netzwerk-Unterstützung mit, aber es reicht leider nicht, Gopherus in der DOSBox zu installieren, es sind einige weitere Schritte erforderlich, damit Gopherus in der DOSBox funktioniert.
Die christliche Nächstenliebe wird von vielen Christ*innen falsch verstanden, „der Nächste“ sei auf die Personen bezogen, denen geholfen werden soll. Wer wäre dann mein Nächster?
Das kann dann, oft von Christ*innen aus dem konservativen oder rechten Lager, so verstanden werden, dass unsere Nächstenliebe auf die Personen beschränkt sei, die uns am nächsten stehen: Familienangehörige, Christ*innen (am besten derselben Konfession oder desselben Frömmigkeitsstils), Leute mit derselben Herkunft und Sprache, direkte Nachbarn.
Mit dem Hinweis, so etwas wie eine „Fernstenliebe“ sei in der Bibel nicht gefordert, nur die Nächstenliebe für die uns Nächststehenden, wird die Nächstenliebe für Menschen in anderen Ländern oder eines anderen Glaubens manchmal sogar ausdrücklich abgelehnt oder an den Missionsbefehl gekoppelt. Lieben, um zu evangelisieren (was sicherlich mit Liebe nichts zu tun hat).
Aber ist das mit der Nächstenliebe tatsächlich so gemeint? Wer ist eigentlich der Nächste?