Als Baptistin ist der Einsatz für Religionsfreiheit in meinem Glauben verankert; es handelt sich dabei um eines der fünf „Baptist Principles“.
Und schon vor meinem Coming-out galt dies für mich ausdrücklich auch im Hinblick auf das Recht muslimischer Frauen, sich gemäß ihrer religiösen Überzeugungen zu kleiden, einschließlich Hijab, Jilbab, Burkini und Niqab.
Dazu kam schon damals mein intersektionaler Feminismus, der Frauenrechte nicht auf deutsche weiße Frauen, auf „unsere Frauen“, beschränkt, sondern beispielsweise auch Muslimas mit einbezieht.
Einige Zeit nach meinem Coming-out hat mich Gott aber, so glaube ich, berufen, mich auch ganz praktisch für diese Frauen einzusetzen, indem ich selbst diese Kleidung trage und mit diesen Frauen solidarisch bin. Ich sollte mich sozusagen andersherum integrieren, etwas von ihnen übernehme und ihren Lebensstil dadurch wertschätze. Ich sollte in den Riss zwischen diesen Frauen und der Mehrheitsgesellschaft treten. Ich sollte den Muslimas zwar nicht eine Muslima, aber eine verschleierte Christin werden. Eine, die in dieser Hinsicht denselben Weg geht wie sie.
Das habe ich seitdem für mehrere Jahre getan.
In letzter Zeit verschleiere ich mich allerdings nicht mehr, weil die befürchteten und tatsächlichen Reaktionen der Menschen darauf mir zu viel wurden. Darauf komme ich später noch zurück.
Ich weiß, wovon ich rede
Allerdings habe ich im Laufe der Jahre mehr als genug Erfahrungen gesammelt, wie es ist, einen Schleier zu tragen. Sowohl was das Tragen der Kleidung selbst als auch die Reaktionen der Menschen darauf betrifft. Im Gegensatz zu vielen anderen, die über verschleierte Frauen reden und womöglich fordern, ihnen die Verschleierung zu verbieten, habe ich also eine ganze Menge Erfahrung statt nur Bauchgefühl.
Zuerst habe ich muslimische Freundinnen gefragt, ob sie es für eine Form der kulturellen Aneignung halten, wenn ich das tue (das wäre ein Grund gewesen, es nicht zu tun). Tatsächlich hat das jede von ihnen verneint, und mehrere haben mir Tipps gegeben. Wichtig ist, so habe ich gelernt, warum eine Frau es tut. Wenn es die richtigen Gründe sind, spricht für die meisten Muslimas nichts dagegen. Ich glaube, viele haben als Wertschätzung empfunden, dass ich mich entschieden habe, ihre Kleidung zu tragen und mir von ihnen Ratschläge dazu geben zu lassen.
Dann habe ich mir insbesondere aus Ägypten die entsprechende Kleidung bestellt, die ich dann zum Verschleiern verwendet habe, insbesondere Jilbabs (das sind lange Gewänder, die den ganzen Körper mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen verhüllen), Niqabs (Gesichtsschleier) und Handschuhe. Ich verwende bewusst die arabischen Bezeichnungen.
Ich habe die Kleidung ganzjährig getragen, also auch im tiefsten Winter oder im Hochsommer, bei Minusgraden ebenso wie bei mehr als 30 Grad im Schatten.
Und selbstverständlich kam ich dadurch auch ins Gespräch mit vielen muslimischen Frauen, die sich ebenfalls verschleiern. Und mit solchen Muslimas, die sich gerne verschleiern würden, es aber nicht tun – teilweise, weil es ihnen verboten wird, teilweise, weil sie sich nicht trauen, teilweise aus anderen Gründen.
Diese Kleidung zu tragen, wurde für mich ganz normal, innerhalb sehr kurzer Zeit. Ich habe dabei auch mein Verhalten hauptsächlich Männern gegenüber angepasst, ohne das zuerst beabsichtigt zu haben.
Und ich habe die Vollverschleierung zu keiner Zeit als unbequem, unangenehm oder als mich einschränkend empfunden. Lediglich der bodenlange Rock hat mich manchmal ein wenig behindert – doch eine Hose anstelle des Rocks wollte ich nicht tragen.
Der Schleier bei Hitze
Nun stammt meine Kleidung aus einem Land, indem es sehr heiß ist. Dementsprechend ist sie für heißes Wetter geeignet. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der luftige Stoff und der sehr weite Schnitt (ich habe zudem Butterfly-Ärmel bevorzugt) bei Hitze sogar vorteilhaft ist. Und auch die von mir bevorzugte schwarze Farbe habe ich im Sonnenschein im Vergleich zu anderen Farben als angenehmer empfunden.
Physikalisch lässt sich das leicht erklären: Der weite Schnitt sorgt dafür, dass sich die Luft zwischen Stoff und Haut bewegt. Das fördert die Verdunstung und die daraus entstehende Verdunstungskälte. Der Schweiß verdunstet sofort, was für Abkühlung sorgt. Der schwarze Stoff nimmt zwar die Wärme sowohl aus der Luft als auch vom Körper schnell auf, gibt sie aber schon bei wenig Wind wieder an die Umgebung ab. Außerdem fördert Schwarz die Luftzirkulation unter dem Stoff, was den Kühlungseffekt noch verstärkt.
Meine Erfahrung gerade bei großer Hitze ist also durchweg positiv. Das liegt aber auch daran, dass ich mich für die richtigen Stoffe entschieden habe. Nicht jeder Stoff ist geeignet.
Zudem bietet diese Kleidung einen sehr guten Schutz gegen die UV-Strahlung und schützt damit vor Sonnenbrand und somit auch vor Hautkrebs. Dabei habe ich gelernt, dass in der Regel Kunstfaser besser schützt als Naturfaser und Schwarz besser als Weiß. Ein weißes Baumwoll-Shirt bietet tatsächlich kaum einen Schutz vor der UV-Strahlung, aber meine schwarzen Jilbabs, Niqabs und Handschuhe haben trotz ziemlich dünnen Stoffs einen guten Schutz geboten.
Der Niqab
Auch den Niqab, den Gesichtsschleier, habe ich nie so erlebt, dass er mich behindern oder einschränken würde, und zwar weder beim Atmen noch beim Hören, Sehen oder Sprechen.
Was das Sichtfeld betrifft, so habe ich mich schnell daran gewöhnt, dass es etwas eingeengt ist, was vor allem daran lag, dass ich Niqabs mit einer eher schmalen Öffnung für die Augen vorgezogen habe. Da der Niqab sehr nahe bei den Augen liegt, ist das Sichtfeld nicht so stark eingeschränkt wie viele Menschen annehmen.
Im Gespräch mit anderen Niqab-Trägerinnen habe ich gelernt, dass er auch die Kommunikation nicht behindert, selbst wenn beide Frauen einen Niqab tragen.
Ich habe übrigens sogar gelernt, mit dem Niqab zu essen und zu trinken, ohne ihn abzunehmen. Es ist je nachdem, was man isst, nicht immer ganz einfach, aber möglich.
Sehen, ohne gesehen zu werden
Kommen wir zu einem sehr komplizierten Thema: sich den männlichen Blicken durch den Schleier entziehen.
Ich habe es als angenehm empfunden, dass Männer meinen Körper und mein Gesicht nicht sehen konnten. So gab es kein Anstarren, keine anzüglichen Bemerkungen, keine Anmachversuche, keine Flirts, kein Catcalling, kein Nachpfeifen.
Ja, es wäre besser, die Männer würden dazu erzogen werden, Frauen nicht so zu behandeln. Ja, es ist falsch, die Verantwortung für das Verhalten der Männer auf uns Frauen abzuwälzen. Ich bin Feministin genug, um der Überzeugung zu sein, dass man niemals, wirklich niemals von uns Frauen verlangen darf, sich zu verhüllen, damit Männer nicht „gereizt“ werden. Es ist nicht unsere Verantwortung, dass Männer nicht starren, nicht übergriffig werden, nicht „gereizt“ werden. Jeder Mann muss lernen, dass er Frauen nicht anstarren, nicht belästigen darf. Jeder Mann muss lernen, dass er sich anständig verhalten muss, nicht die Frau sich „züchtig“ verhalten muss.
Und doch habe ich es als angenehm empfunden, dass ich alles sehen konnte, ohne selbst gesehen zu werden – insbesondere ohne von Männern gesehen zu werden. Ohne von ihnen angestarrt, begutachtet, wie Ware betrachtet zu werden, ohne anzügliche Bemerkungen usw.
Es hinterlässt bei mir als Feministin natürlich einen bitteren Nachgeschmack, weil ich die Verantwortung für deren Handeln übernehme und mich entsprechend verhalte und hinter meinem Schleier verstecke. Damit helfe ich zudem keiner anderen Frau, die von Männern belästigt wird, sondern lasse sie in gewisser Weise im Stich. Das ist ein Konflikt, den ich nicht auflösen kann.
Ich werde mich niemals hinstellen und sagen, dass Frauen sich verschleiern sollten, um sich vor Belästigung und übergriffigen Männern zu schützen. Es ist nicht so, dass Frauen selbst schuld sind, wenn sie belästigt werden, weil sie sich nicht verschleiert haben. Es sind die Männer, die die Verantwortung für ihr Verhalten tragen.
Gründe für die Verschleierung
Auch wenn viele verschleierte Frauen es als angenehm empfinden, nicht angestarrt oder belästigt zu werden, so ist das wohl für keine von ihnen der Grund, sich zu verschleiern. Das ist einfach ein Nebeneffekt, der sich einstellt.
Der wichtigste Grund, den die meisten Frauen anführen, ist der, dass sie sich aus Liebe zu Gott und aus Dankbarkeit für seine Barmherzigkeit an die Sunna (Traditionen) oder Gebote Gottes halten wollen. Sie wollen tun, was Gott gefällt. Sie glauben, dass sie das mit der Verschleierung tun.
Es geht nicht um die Männer. Es ist eine Sache zwischen ihnen und Gott.
Viele wollen sich am Beispiel der ersten Muslime (der ersten drei Generationen) orientieren. Den Traditionen zufolge haben sich die Frauen dieser ersten Generationen verschleiert, und das gilt als nachahmenswert.
Was die Verschleierung unangenehm macht
Ich höre oft, dass Menschen sagen, diese Kleidung müsse unangenehm oder sogar schrecklich zu tragen sein. Dem kann ich wirklich nicht zustimmen. Aber natürlich ist es so, dass jede Frau Kleidung kennt, die sie nicht tragen mag. Die Kleidung, die alle Frauen gerne tragen, gibt es nicht. Das beginnt schon damit, dass ich nur ungern Hosen trage, erst recht keine Jeans. Die sind für mich wirklich schlimm. Für andere Frauen sind andere Kleidungsstücke schlimm, BHs, hohe Absätze usw., vielleicht auch Make-up (ich trage nur ungern Make-up, weil das Gefühl auf der Haut unangenehm ist). Für manche ist der Schleier tatsächlich schlimm, andere fühlen sich wohl damit. Wenn ich zwischen einem Make-up und einem Niqab entscheiden müsste, würde ich mich sofort für den Niqab entscheiden.
Und ganz schlimm sei natürlich, dass die Frauen zur Verschleierung gezwungen würden. So wie im Iran oder in Afghanistan. Wir reden hier allerdings von Deutschland.
Ich habe keine Niqab-Trägerin getroffen, die gezwungen worden wäre, sich zu verschleiern. Tatsächlich sind der Ehemann oder die Eltern oft dagegen. Alle Frauen, mit denen ich gesprochen habe, tragen den Schleier freiwillig und aus eigener Überzeugung. Und einige Frauen, die mich angesprochen haben, würden gerne den Niqab tragen, aber die Eltern oder der Ehemann sind strikt dagegen.
Es sind die befürchteten und die tatsächlichen Reaktionen anderer Menschen auf diese Kleidung, die das Tragen erschweren. Nicht gestört hat mich, dass andere Menschen mich aufgrund dieser Kleidung für eine Muslima gehalten haben, obwohl ich keine bin (in Ländern, in denen viele Frauen Niqab tragen, tun dies oft auch die einheimischen Christinnen). Ich schätze Muslimas, darum stört es mich nicht, wenn ich für eine von ihnen gehalten werde.
Schwer zu ertragen waren allerdings die rassistischen und islamfeindlichen Beleidigungen, die ich praktisch täglich erleiden musste, die Ablehnung, die Ausgrenzung. Da ich privilegiert bin (deutsche Staatsbürgerin, weiß, Christin) habe ich nur wenig Diskriminierung erfahren.
Ein größeres Problem bei der Verschleierung für mich ist, dass ich trans bin. Ich weiß nicht, warum Gott ausgerechnet mich, eine trans Frau, dazu berufen hat. Wäre nicht eine cis Frau dafür besser geeignet? Meine aus verschiedenen Gründen größte Sorge war, dass jemand herausfindet, dass die Frau unter dem Schleier eine trans Frau ist (dennoch habe ich mich bei anderen Niqab-Trägerinnen geoutet, damit sie wussten, woran sie sind).
Ich glaube übrigens, dass Gott mich tatsächlich dazu berufen hat, dass ich mir da nichts eingebildet habe. Es gab sehr deutliche Zeichen, die Gott mir gesandt hat, um die Berufung zu bestätigen. Und es gibt diese Gewissheit der Berufung in meinem Herzen, die wohl alle Christ*innen kennen, die von Gott in einen Dienst berufen worden sind. Ich glaube, dass ich jetzt, wo ich den Schleier abgelegt habe, gegen meine Berufung handle. Das ist etwas, womit ich nahezu täglich ringe. Ich komme mir oft vor wie der Prophet Jona, der vor seinem Auftrag wegläuft. Ich weiß auch, dass Gott da noch nicht mit mir fertig ist. Aber er ist sehr geduldig.
Verschleierung verbieten?
In vielen Ländern ist die Verschleierung verboten, in Belgien, Frankreich, der Schweiz, Österreich, Dänemark und in vielen anderen Ländern. In Deutschland fordert die Union schon seit vielen Jahren ein solches Verbot (wobei die erste Politikerin, die ein Verbot forderte, aus der SPD kam). Die Gründe, die angeführt werden, sind vielfältig.
Forderungen nach Verboten des Schleiers werden oft paternalistisch begründet – und meist ohne mit den Frauen darüber zu sprechen. Als eine Frau, die den Schleier jahrelang getragen hat, kann ich sagen: Er ist nicht so schlimm wie viele Leute vermuten.
Viele der Forderungen nach einem Verbot haben natürlich einen rassistischen Hintergrund, häufig ist es auch Femonationalismus. Damit ist gemeint, dass vermeintlich oder tatsächlich feministische Ideen für eine nationalistische, rassistische Agenda instrumentalisiert werden, überwiegend, ohne dass die betreffenden Personen ansonsten damit auffallen, sich tatsächlich für Frauenrechte zu interessieren.
Aus Sicht einer Frau, die jahrelang Niqab getragen hat, kann ich bezeugen, dass ein Verbot die Freiheit und das Recht auf Selbstbestimmung von Frauen erheblich einschränken würde. Es würde keiner dieser Frauen einen Vorteil bringen. Dem Rest der Gesellschaft natürlich auch nicht. Es wäre bloße Symbolpolitik, nicht nur wegen der eher geringen Zahl von Frauen, die betroffen wären, Es ist Rechtspopulismus.
Selbst wenn eine Frau gezwungen würde, einen Niqab zu tragen, so würde ein Verbot ihre Situation nicht verbessern, sondern verschlimmern. Diese Frauen werden noch auf ganz andere Art und Weise unterdrückt, woran ein Verbot nichts ändern würde. Sie könnten dann aber womöglich nicht mehr ihre Wohnung verlassen.
Diese Frauen brauchen keine Verbote, sondern Unterstützung bei der Selbstermächtigung gegenüber dem Patriarchat.
Und für die Frauen, die sich freiwillig verschleiern, bedeutet ein Verbot, dass sie in ihrer Freiheit eingeschränkt werden, in ihrem Recht, selbst zu bestimmen, wie sie ihren Glauben leben, wie sie mit ihrem Körper umgehen.
Es würde bei einigen wahrscheinlich auch zu einer Radikalisierung beitragen.
Wer sind die Frauen, die ein Verbot treffen würde?
Es geht um schätzungsweise 2.000–4.000 Frauen in Deutschland, die einen Niqab tragen und die ein Verbot treffen würde.
Viele dieser Frauen sind deutsche Frauen, die zum Islam konvertiert sind (Schätzungen zufolge etwa ein Drittel). Viele Niqab-Trägerinnen besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit – und nur wenige kommen aus Familien, in denen der Niqab traditionell getragen wird.
Viele von ihnen sind gut integriert, nur eben nicht in unsere „Leitkultur“ assimiliert. Und ja, mir ist natürlich klar, dass viele von ihnen ein Problem mit Menschen wie mir haben, mit queeren Personen, mit trans* Personen. Aber darin unterscheiden sie sich nicht von vielen hochreligiösen Christ*innen.
Manche sind Salafistinnen (was wiederum eine sehr heterogene Bewegung ist, kein monolithischer Block), andere nicht. Die allerwenigsten unterstützen Terrorgruppen. Die meisten wollen einfach nur ihr Leben gemäß ihrer religiösen Überzeugungen leben, was unser Grundgesetz ihnen ja auch zusichert.
Und die Frauen tragen den Niqab natürlich nicht rund um die Uhr. Er wird nur da getragen, wo die Frauen mit fremden Männern zusammentreffen können. Manche tragen den Schleier auch nur gelegentlich, etwa an hohen islamischen Feiertagen oder wenn ihnen danach ist.
Warum ich gegen ein Verbot bin
Als Christin bin ich aus Gründen der Religionsfreiheit gegen ein Verbot. Als Feministin bin ich dagegen aufgrund des Rechts von uns Frauen, dass wir selbst bestimmen, wie wir uns kleiden, dass wir selbst bestimmen, wie viel von unserem Körper, unserer Haut, unseren Haaren wir zeigen. Niemand darf einer Frau vorschreiben, was sie mit ihrem Körper zu tun hat.
Sowohl der Zwang zur Verschleierung als auch das Verbot der Verschleierung ist frauenfeindlich.
Was den Schleier betrifft, so liegt die Deutungshoheit über den Schleier und die Gründe, ihn zu tragen, bei den Frauen, die sich verschleiern. Es ist ein Unding, dass sehr oft andere Menschen die Deutungshoheit an sich reißen, Nichtmuslime oder Männer etwa. Fast immer reden wir über diese Frauen und nicht mit ihnen – und schon gar nicht versuchen wir, sie zu verstehen.
Ich habe mich bewusst in Richtung dieser Frauen integriert, statt von ihnen Integration (oder eigentlich Assimilation) zu fordern. Ich habe entschieden, sie dadurch wertzuschätzen, von ihnen zu lernen statt zu glauben, sie müssten von mir lernen, weil ich ja als Deutsche und Christin das bessere Leben hätte, mehr Freiheit. Ich möchte viel lieber von ihnen lernen.