Blog-Posts zu persönlichen Themen und Fragen.
- Details
- Zugriffe: 24
Ich glaube, dass Jesus für jeden Menschen, der ihm nachfolgt, eine Aufgabe hat. Damit meine ich nicht die „Universalaufgabe“ der Liebe zu Gott und zu den Menschen, sondern eine besondere Aufgabe, für die er uns auch begabt und zurüstet.
Schwierig wird es, wenn wir diese Aufgabe nicht übernehmen wollen (ja, die Bibel ist voll solcher Geschichten …).
Das ist bei mir der Fall.
- Details
- Zugriffe: 148
Manchmal laufen wir Christ*innen vor der Aufgabe, die Gott uns anvertraut, weg – so wie einst der Prophet Jona.
Ich bin auch vor der Aufgabe, zu der Gott mich berufen hat, weggelaufen – und habe mich stattdessen dieser Homepage gewidmet, insbesondere dem Thema Trans* und Baptismus. Aber ich habe verstanden: Darüber zu schreiben ist nicht das, wozu Gott mich berufen hat. Darauf liegt kein Segen.
Von daher werde ich mich wieder dem widmen, was Gott von mir möchte – und hier wieder kürzertreten.
- Details
- Zugriffe: 12
Ich bin Christin und trans Frau - und ich möchte gerne Gesicht zeigen1, ich möchte erkennbar und ansprechbar sein, in meiner eigenen Kirche, dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, im Raum der evangelischen Freikirchen und in der evangelikalen Bewegung.
Ich möchte anderen trans* Personen zeigen: Du bist nicht allein. Und Du bist nicht „falsch“, Du darfst so leben, als trans* Person und als Christ*in.
Ich möchte unseren Gemeinden zeigen: Es gibt uns. Und wir wollen teilhaben am Leben unserer Gemeinden, ohne diskriminiert zu werden. Wir sind gläubige Christ*innen, Nachfolger*innen Jesu, wir nehmen unseren Glauben ernst. Ich bin Baptistin, und wir sind vor allem eine Gemeindebewegung. Es ist nach unserer Lehre wichtig, dass wir alle lebendige Glieder der Gemeinde sind und der Gemeinde mit den Gaben dienen, die Gott uns durch seinen Geist gegeben hat.
Das ist, was ich gerne möchte. Es liegt mir am Herzen.
Aber: Ich glaube, es ist nicht das, was Gott von mir möchte.
Ich habe durchaus den Eindruck, dass Gott überhaupt kein Problem mit trans* Personen in seiner Kirche hat. Und er wünscht sich Christ*innen, die für unsere Teilhabe eintreten. Vor allem auch Christ*innen, die nicht selbst trans* sind, sondern cis. Die also nicht für sich selbst, sondern für andere eintreten, die solidarisch sind.
Aber für mich hat Gott, so nehme ich es wahr, eine andere Aufgabe parat. Die hat auch mit Gesicht zeigen zu tun, wenn auch auf ganz andere Weise (und eigentlich ohne tatsächlich Gesicht zu zeigen).