Ich starte das Forum mal mit einem Beitrag zum Thema "Christsein und Trans* bzw. TINA+" (TINA+ steht für trans*, inter*geschlechtliche, nichtbinäre und agender Personen und alle anderen Personen, die sich diesem Label zuordnen).
Als sehr gläubige Baptistin und trans Frau bin ich natürlich überzeugt, dass ein Mensch sowohl Christ*in als auch TINA+ sein kann - aber nicht alle sehen das so, insbesondere konservative oder bibeltreue Christ*innen und viele Evangelikale sowie Freikirchler*innen glauben oft, dass es gegen Gottes Willen sei. Einige sehen darin sogar einen satanischen Angriff auf Gottes Schöpfung.
Ich lade dazu ein, in diesem Thread über das Thema zu diskutieren - aber bitte freundlich und respektvoll.
Für mich steht jedenfalls fest: Gott schuf mich als Frau, die nach menschlichen Maßstäben trans ist, und sein Wort: "Es war sehr gut!" gilt auch für Menschen wie mich. Weder ist meine geschlechtliche Existenz gegen Gottes Schöpfungswillen noch ist mein Dasein eine Art "Fehler Gottes" oder Folge des Sündenfalls.
In all den Jahren, in denen ich vorgegeben habe, ein Mann zu sein, habe ich meine von Gott gewollte geschlechtliche Existenz verleugnet.