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Home Page von Michaela Molthagen

Über mich

Ich bin Michaela Marina Greta Molthagen.

Ich bevorzuge dabei den Vornamen Marina, was auf deutsch „Die zum Meer Gehörende“ oder „Die aus dem Meer Stammende“ bedeutet. Für den Vornamen Michaela bevorzuge ich die englische Aussprache mɪˈkeɪlə.

Geboren in den späten 1960ern in einer sehr konservativen Familie mit dem Geschlechtseintrag „männlich“, wusste ich schon Anfang der 70er-Jahre mit etwa vier oder fünf Jahren, dass ich ein Mädchen bin. Es folgten jedoch rund 45 Jahre Verdrängung. Erst Ende 2018 hatte ich endlich mein Coming-out als trans Frau. Ende 2019 begann meine Hormonersatztherapie, im August 2023 folgte dann die Genitalangleichung – der Abschluss meiner Reise zu der Person, die ich im Innern immer schon war und nun auch im Äußeren bin.

Geboren wurde ich in einer südholsteinischen Stadt nahe Hamburg an der Bahnlinie Hamburg-Altona–Kiel, aber seit fast 25 Jahren lebe ich nun in der Nähe von Stuttgart an der Württembergischen Schwarzwaldbahn.

Ich bin verheiratet (seit mehr als 25 Jahren), weiß und freikirchliche Christin (Baptistin im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden). Meine Frau und ich gehören einer Baptistengemeinde in Stuttgart an. Zu unserer aktuellen Gemeinde gehören wir seit 2023, vorher waren wir rund 20 Jahre in einer anderen Baptistengemeinde ebenfalls in Stuttgart. Mein Coming-out führte jedoch zu einem Gemeindewechsel.

Als junger Mensch habe ich Einzelhandelskauffrau gelernt, später habe ich dann eine Ausbildung zur Altenpflegerin gemacht. Allerdings habe ich meinen Pflexit schon vor vielen Jahren vollzogen und bin Hausfrau.

Meine Hobbys sind Mermaiding und Computer – früher OS/2, heute Linux. Ich arbeite gern mit Servern – darum habe ich auch diverse Plattformen im Fediverse betrieben: Mastodon, Pixelfed, WriteFreely und Sharkey - derzeit allerdings nur noch Mastodon, dazu auch Joomla.

Ein weiteres Hobby ist die Fotografie – manchmal analog (mit einer Canon EOS 3), meist digital (aktuell mit einer Canon EOS 6D). In letzter Zeit kam das Fotografieren etwas kurz, ich hoffe, das wieder vermehrt machen zu können. Bildbearbeitung mache ich unter Linux (hauptsächlich mit digiKam).

Als Christin ordne ich mich bei den Links-Evangelikalen ein. Ich habe eine Ausbildung zur Laienpredigerin in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen absolviert. Baptistin bin ich mit Herz und Seele. Mit ist es wichtig, einer Freiwilligkeitskirche anzugehören, die sich für die Trennung von Staat und Kirche und die allgemeine Religionsfreiheit einsetzt.

Ich bin links, feministisch und pro LSBTIQA+, betrachte mich als queere Person: Ich hinterfrage und kritisiere tradierte und im Patriarchat verwurzelte Cis-binär-hetero-Strukturen (das von trans Personen manchmal sogenannte „Cistem“) und gestalte mein Handeln im bewussten Widerspruch dazu.

Meerjungfrau

Ich bin eine Meerjungfrau – ich betreibe das Hobby Mermaiding (Apnoe-Tauchen mit Monoflosse). Mit diesem Sport habe ich 2018 begonnen (nicht zufällig folgte mein Coming-out einige Monate, nachdem ich Meerjungfrau geworden war).

Als Meerjungfrau fühle ich mich dem Meer und seinen Geschöpfen sehr verbunden und engagiere mich gegen die Verschmutzung der Meere und Überfischung. Ich interpretiere „Mermaid“ als „Maid of the oceans“, also „Magd/Dienerin des Meeres“. Ich diene dem Meer und seinen Geschöpfen und widme mich dem Schutz dieser Kostbarkeiten.

Ein weiteres Anliegen ist der Schutz von Menschen, die über das Mittelmeer flüchten. Darum bin ich Mitglied bei Sea-Watch.org und setze mich für Seenotrettung ein.

In gewisser Weise setze ich damit eine Familientradition fort und breche zugleich mit der Tradition: Meine Eltern haben die Seenotrettung durch die DGzRS unterstützt, ich unterstütze die Seenotrettung im Mittelmeer.

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