Vural schreibt: "Auch 65 Jahre nach dem Untergang des „Dritten Reichs“ verträgt Deutschland an der Spitze der Bundesbank niemanden, der von Genen faselt, die allen Juden gemein seien, und der das so intoniert, als könne, dürfe, müsse man daraus schließen, dass auch alle Juden bestimmte gemeinsame Charaktereigenschaften haben. Ein Rausschmiss Sarrazins aus seinem Amt, wenn der Bundespräsident denn diese ihm vorbehaltene Entscheidung trifft, ist gut für Deutschlands Ansehen in der Welt, aber auch für das friedliche Zusammenleben innerhalb unserer Grenzen. Und wenn auch viele Bürger Sarrazins Kritik an der mangelnden Integrationsbereitschaft vieler Einwanderer zustimmen: Die politische Führung dieses Landes darf sich populistischen Deutungen und Gehässigkeiten nicht beugen. Das in heuchlerischer Empörung vorgebrachte „Man wird doch wohl noch sagen dürfen …“ leitet eben sehr oft genau zu dem über, was man nicht sagen sollte: dass es wertvolle und weniger wertvolle Menschen gibt. In diesem Sinne ist Deutschland auch im Jahre 2010 kein Normalfall, und wir sollten nicht so tun, als könnten wir uns zum Normalfall erklären. Die Welt würde es uns nicht abnehmen, nicht, weil sie uns einen Schuldkomplex einreden will, sondern weil es nach Auschwitz keine Normalität geben wird." ("Ein Kommentar von Prof. Abdurahim Vural. (...) Mitteilung vom 04.09.2010 Islamische Religionsgemeinschaft  Bundeskörperschaft des öffentlichen Rechts\\ Av. Mehmet Ayhan
Pressesprecher")

Und Appenzeller: "Auch 65 Jahre nach dem Untergang des „Dritten Reichs“ verträgt Deutschland an der Spitze der Bundesbank niemanden, der von Genen faselt, die allen Juden gemein seien – und der das so intoniert, als könne, dürfe, müsse man daraus schließen, dass auch alle Juden bestimmte gemeinsame Charaktereigenschaften haben. Ein Rausschmiss Sarrazins aus seinem Amt, wenn der Bundespräsident denn diese ihm vorbehaltene Entscheidung trifft, ist gut für Deutschlands Ansehen in der Welt, aber auch für das friedliche Zusammenleben innerhalb unserer Grenzen. Und wenn auch viele Bürger Sarrazins Kritik an der mangelnden Integrationsbereitschaft vieler Einwanderer zustimmen: Die politische Führung dieses Landes darf sich populistischen Deutungen und Gehässigkeiten nicht beugen. Das in heuchlerischer Empörung vorgebrachte „Man wird doch wohl noch sagen dürfen …“ leitet eben sehr oft genau zu dem über, was man nicht sagen sollte: dass es wertvolle und weniger wertvolle Menschen gibt. In diesem Sinne ist Deutschland auch im Jahre 2010 kein Normalfall, und wir sollten nicht so tun, als könnten wir uns zum Normalfall erklären. Die Welt würde es uns nicht abnehmen, nicht, weil sie uns einen Schuldkomplex einreden will, sondern weil es nach Auschwitz keine Normalität geben wird."

Great minds think alike? Wohl kaum.

Vielleicht nur ein Versehen.

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