Religionsfreiheit...

USA verweigern Gefangenem Bibel

Wie die evangelische Nachrichtenagentur idea im November 2005 berichtete, sollen die USA einem pakistanischen Häftling im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba eine Bibel verweigern.

Der Pakistani Saifullah P. (58), der wie 500 weitere Personen ohne Anklage in dem menschenrechtlich umstrittenen Gefangenenlager festgehalten wird, habe in einer Bibel lesen wollen. Die US-amerikanischen Sicherheitsbehörden verweigern ihm jedoch diesen Wunsch.

Der Besitz des Koran ist den Häftlingen erlaubt. 

So mancher nichtchristliche, atheistisch, kommunistisch oder islamisch geprägte Staat dürfte sich über dieses Vorbild aus den USA freuen und es, soweit noch nicht geschehen, umsetzen: Bibelverbot mit Verweis auf die Praxis der Vereinigten Staaten.

In welchem Maße - oder ob überhaut - die US-amerikanische Administration als "christlich" zu bezeichnen ist, dürfte nun auch offensichtlich sein. Soweit noch nicht geschehen, sollten christliche Kreise - insbesondere aus dem evangelikalen Sektor - ihre Haltung zur US-Administration und ihrer Politik gründlich überdenken.

Angebracht wäre es auf jeden Fall, wenn nun viele Christen pakistanische Bibeln an den ohne Anklage inhaftierten Saifullah P., c/o Guantanamo Bay, Kuba, schicken.

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