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Neues in der virtuellen Box...

OpenSUSE 11.2, Ubuntu 09.10 und OpenSolaris 09.06 in VirtualBox - erste Erfahrungen

Nach meinen Tests mit OpenSUSE 11.1 (geht nicht), Kubunti 09.04 und 09.10 (geht super) und eComStation 1.2R (geht nur sehr mäßig) habe ich heute die drei oben genannten Systeme in die virtuelle Box gelegt.

Kleiner Hinweis: Die ISO-Images habe ich mir erstmals via BitTorrent geholt, und ganz brav seede ich sie jetzt auch.

Der erste Test galt Externer Link OpenSUSE 11.2 KDE Live. Nachdem es mir nicht gelungen war, OpenSUSE 11.1 zu installieren, war ich neugierig, wie sich die neue Version schlagen würde. Schon beim Start der Live-Umgebung stellte ich positiv überrascht fest, daß die Gast-Additions für VirtualBox enthalten und sofort verfügbar sind - und auch nach der Installation auf der Platte landen. Das macht die Arbeit mit einem OpenSUSE in der virtuellen Box natürlich sehr angenehm. 

Der zweite Test galt Externer Link Ubuntu Desktop 09.10 - und hier verhält es sich genau wie bei Kubuntu. Im Gegensatz zum neuen OpenSUSE sind hier die Gast-Additions für VirtualBox nicht enthalten, lassen sich aber nach der Installation leicht ins System einbauen. Nun ist Gnome nicht so mein Ding, darum würde ich wohl eher Kubuntu benutzen, wenn das mit den Maschinen in VirtualBox bzw. Virtual PC nicht bloß eine Spielerei wäre (außer bei eComStation).

Der dritte und letzte Test (für heute) galt einem System, das ich bisher gar nicht kannte: Externer Link OpenSolaris 09.06. Da es wie auch Externer Link VirtualBox von Sun stammt, habe ich mit keinen großen Überraschungen gerechnet, und tatsächlich ließ sich OpenSolaris aus der Live-Umgebung heraus gut installieren, auch die Integration der Gast-Additions ging ohne Probleme von der Hand.

Fazit: Auch wenn VortualBox bei eComStation schwächelt - mit Linux und OpenSolaris kommt es gut zurecht. Ein Highlight ist die VirtualBox-Unterstützung des neuen OpenSUSE 11.2 - ohne Installation gleich die Gast-Additions wie Mauszeiger-Integration, Bildschirmunterstützung usw. nutzen zu können, ist ein großes Plus.

Update: Ganz so vorinstalliert sind die Gast-Additions in OpenSUSE 11.2 doch nicht... Die Mauszeigerintegration funktioniert zwar "out of the box" (und ist ja wohl auch die wichtigste Erweiterung), aber als ich "Seamless windows" ausprobieren wollte, klappte das ebenso wenig wie ein Ändern der Größe des OpenSUSE-Fensters in der virtuellen Box.

Um in der OpenSUSE 11.2 KDE Live die Gast-Additions nachzuinstallieren, reicht es nicht, nur die Gasterweiterungen zu installieren - vorher muß man noch kernel-source, kernel-syms, make, automake, autoconf und gcc installieren. Hat man dann anschließend die Additions installiert und die Maschine neu gestartet, funktionieren die Erweiterungen aber wie erwartet (jedenfalls nach ersten Tests - "Seamless windows" tut ebenso wie das Vergrößern des Fensters).

Und so sieht übrigens OpenSUSE im "Seamless windows"-Betrieb aus: Taskleiste und Firefox von OpenSUSE auf dem Vista-Desktop, ohne den Linux-Desktop:

OpenSUSE Seamless auf dem Vista-Desktop 

So kann man Windows- und Linux-Anwendungen ganz einfach "nahtlos" nebeneinander auf dem Vista-Desktop ablegen.

Zusätzliche Informationen