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Brauchen die Taliban Nachhilfe?

Offenbar brauchen die afghanischen Taliban dringend Nachhilfe deutscher politisch-korrekter Medien:

Qari Malang, ein Taliban-Anführer im westlichen Nuristan, hat es nämlich gewagt, den Angehörigen von zehn hierzulande als "Missionaren" vorverurteilten Mitarbeitern der "International Assistance Mission", die bei einem mysteriösen Überfall - an dem nach hiesiger politisch-korrekter Lesart natürlich die Opfer aufgrund ihrer missionarischen Tätigkeit selbst schuld waren - ermordet worden waren, sein Beileid auszusprechen.

Und nicht nur das, nein, er hat diese Missionare auch noch als "redlich" bezeichnet.

Und damit nicht genug, er hat es sogar gewagt, die langjährige humanitäre Arbeit des Team-Leiters Dan Terry zu würdigen, der nicht nur "Missionar" war, sondern darüber hinaus auch evangelikal und zudem ein US-Amerikaner.

Wie dem auch sei: Entweder wissen die Taliban nicht, wie gefährlich solche Missionare sind - oder die hierzulande beliebte und politisch korrekte Rechnung "Missionar = provoziert Muslime = selbst schuld wenn etwas passiert" geht doch nicht so leicht auf, wie viele Medien es uns glauben machen wollen.

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