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Religionsfreiheit -
Kopftuchdebatte
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Donnerstag, den 13. Oktober 2005 um 15:33 Uhr |
Niederländische Regierung bereitet Gesetz zum Verbot des Gesichtsschleiers an Schulen vor - "Dhimmi-Regelungen" für Muslime?
Wie das Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz (IfI) am 13. Oktober 2005 auf seiner Home Page berichtete, bereite die niederländische Regierung ein Gesetz vor, das es Frauen verbiete, an Schulen einen Gesichtsschleier zu tragen. Der Anstoß komme von "einem unabhängigen Parlamentsmitglied, einem gebürtigen Jemeniten (...) Er verteidigte seinen Vorschlag unter anderem mit dem Argument: 'Eine Person, die den Gesichtsschleier trägt, bleibt unidentifizierbar. Sie kann andere sehen, kann aber nicht gesehen (identifiziert) werden...'". Wie IfI weiter berichtet, soll im Nachbarland Belgien bereits ein Gesetz auf den Weg gebracht worden sein, nach dem Frauen, die öffentlich einen Gesichtsschleier tragen, zu Geldstrafen verurteilt werden können.
Quelle: www.islaminstitut.de
Kommentar: Auch in Italien steht es unter Strafe, das Gesicht in der Öffentlichkeit etwa mit einer Burqa zu verschleiern. Immer mehr Länder des "freien Westens" verbieten es insbesondere muslimischen Frauen, sich den Regeln ihrer Religion gemäß zu kleiden.
Dies erinnert in erschreckender Weise an einige "Dhimmi-Regelungen" aus der islamischen Vergangenheit, in denen nichtmuslimischen Männern und Frauen vorgeschrieben wurde, wie sie sich zu kleiden hätten. Diese europäischen Regelungen sind letztlich nichts anderes und machen muslimische Frauen zu "Dhimmis".
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. März 2010 um 14:02 Uhr |