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Eine der wichtigsten Fragen der Muslime an die Christen betrifft den Themenkreis der Trinität, Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit: Beten Christen einen Gott oder drei Götter an? Ist der christliche Glaube ein echter Monotheismus, ein verwaschener Monotheismus oder ein Tritheismus?
Nur wenige Muslime gestehen dem trinitarischen Gottesbild der Christen die gleiche monotheistische Qualität wie dem Gottesbild des Islam zu. Häufig richtet sich die islamische Polemik scharf gegen das trinitarische Gottesbild der Christen. Dem liegen u.a. Koran-Verse zugrunde, die als gegen die christliche Lehre der Trinität gerichtet verstanden werden. Wir setzen diese Ayat hier als bekannt voraus und wenden uns - nach einem kurzen Exkurs zu Arius' Gottesbild - der Apologetik des trinitarischen Gottesbildes zu.
Ist Arius' Gottesbild monotheistisch?
Manche Muslime glauben, das Gottesbild von Arius, der im vierten Jahrhundert die Wesenseinheit Gottes und Jesu (homoousion) ablehnte, sei wahrhaft monotheistisch, im Gegensatz zu jenen Christen, die unter der Führung von Athanasius die Wesensgleichheit Jesu und Gottes verteidigten und so den Grundstein für das Dogma (die Lehre gab es schon vorher) der Trinität legten.
Arius lehrte im Gegensatz zur bis dahin vorherrschenden Meinung, daß Jesus aus dem Nichts geschaffen wurde, er sei dasjenige Geschöpf, das Gott von allen am nächsten kommt, aber zum Geschaffenen gehört, zur Erde. Er ist dem Wesen des Vaters unähnlich und fremd. Jesus wird Gott genannt und ist tatsächlich "uneigentlicher Gott" - also ein Gott neben Gott.
Das arianische Gottesbild ist also nicht monotheistisch, da es hier zumindest zwei Götter gibt. Das Gottesbild der Zeugen Jehovas ist dem Arianismus nicht unähnlich. Hier ist der Erzengel Michael zu einem göttlichen Wesen, dem "Sohn Gottes" geworden. Auch dies ist kein Monotheismus.
Was bedeutet Trinität?
Die Dreifaltigkeit ist die Warnung, einfältig von Gott zu denken und zu reden. Gottes Wesen ist höher, weiter und tiefer als jede einfältige Erkenntnis, und wir sollen Gottes Offenbarung vollständig erkennen; denn in der Bibel steht die Zahl drei für all das, was vollständig ist.
Gleich das dritte Wort in der hebräischen Bibel ist das Wort Gott, das Gesetz des Mose ist voller Dreiklänge, bis dahin, daß das Gesetz selbst am dritten Tag des dritten Monats nach dem Auszug aus Ägypten gegeben wurde und das Volk Israel dreimal gelobte, es halten zu wollen. Dreimal im Jahr muß alles männliche Volk der Juden vor Gott erscheinen, und nicht zuletzt ist der jüdische Tempel eine Dreieinheit gewesen.
Für Christen ist es immer wichtig gewesen, daß man die Trinität nicht so sehr als die Beschreibung der Beziehung von Vater, Sohn und Heiligem Geist untereinander sieht, sondern viel mehr als die Beschreibung der vollständigen Beziehung Gottes zu den Menschen.
Was ist Trinität?
Nun wollen wir zuerst einmal klären, was Christen unter der "Trinität" überhaupt verstehen. Was bedeutet diese Lehre? Sie geht von der Wesenseinheit (homoousion) von Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Geist aus. Vom Wesen her sind diese drei "Verwirklichungsgestalten" Gottes (Hypostasen) eins und nicht voneinander verschieden. Verschieden sind sie einzig in dem, was sie tun, in ihrem Handeln und in ihrer vom Handeln und von der Offenbarung bestimmten Beziehung zu den Menschen. Die Kirchenväter benutzten für diese Verschiedenheit des Handelns den Begriff "Personen" (ein Wesen, drei Personen = una substantia, tres personae), aber da er seit dem vierten Jahrhundert seine Bedeutung umfassend gewandelt hat, taugt er heute nicht mehr.
Ein Wesen - una substantia
Nach dem Dogma der Trinität sind Vater, Sohn und Heiliger Geist ihrem Wesen nach nicht verschieden, sondern wesenseins (homoousion) bzw. genauer wesensgleich (homoiousion), sie sind ein Wesen (una substantia). Dabei berufen sich die Theologen auf die Aussage Jesu, "ich und der Vater sind eins (hen)" (Johannes 10,30).
Drei Hypostasen - tres personae
Nach dem Dogma der Trinität unterscheiden sich Vater, Sohn und Heiliger Geist in der Gestalt der Verwirklichung (Hypostase). Anders ausgedrückt: Im Handeln und im Reden unterscheiden sie sich. Dadurch unterscheiden sie sich auch in ihrer Beziehung zu uns Menschen. Darum - nicht wegen Wesensunterschieden - muß man sie unterscheiden, um die Verschiedenheit des Handelns und Redens nicht unter den Tisch fallen zu lassen.
Das Handeln des Vaters: Vaterschaft
Dem Vater Jesu Christi wird als Verwirklichung (Handeln) die Vaterschaft zugeschrieben. Er liebt die Menschen, und er will, daß sie durch Liebe und Vertrauen seine Kinder werden. Er ist der ganzen Welt, aller Schöpfung universal zugewandt - vergleichbar dem Elohim des Alten Testamentes, dem universalen Gott der ganzen Schöpfung.
Das Handeln des Sohnes: Sohnschaft
Dem Sohn Gottes wird als Verwirklichung (Handeln) die Sohnschaft zugeschrieben. Er tritt gegenüber seinem Vater und den Menschen in die Rolle eines Kindes Gottes, der seinem Vater vertraut und ihn bedingungslos liebt. Damit verwirklicht er den Willen des Vaters, daß der Mensch ihm ein Kind sein solle, Gott liebend und vertrauend. Er ist dem Gläubigen personal zugewandt und versöhnt den Gläubigen mit Gott - vergleichbar dem Jahwe des Alten Testamentes, der dem Gläubigen des alten Bundes personal zugewandt ist.
Das Handeln des Heiligen Geistes: Zeugnis
Dem Heiligen Geist (genauer: dem Geist, der heiligt = für Gott aussondert) wird als Verwirklichung (Handeln) das Zeugen zugeschrieben. Er legt durch sein Handeln Zeugnis für die Taten und Worte Gottes ab, er bezeugt die Liebe, Gnade und Gemeinschaft Gottes, er überzeugt die Menschen von ihrer Schuld und ihrer Bedürftigkeit, von Gott errettet zu werden; er überführt von Sünde. Er sondert Menschen für Gott aus (Heiligung), er bezeugt ihnen, daß sie Geschwister Christi und Kinder Gottes sind, er hilft ihnen, vor den Menschen Zeugnis von den Taten und Worten Gottes abzulegen, er lehrt sie das göttliche Gesetz, er leitet sie im täglichen Leben. Er geht vom Vater und vom Sohn aus und umweht die Menschen - vergleichbar dem Ruach des Alten Testamentes, der dem Priester, Propheten, Richter und König des alten Bundes zugeordnet ist.
Gleichnisse für die Trinität
Jesus hat für das "Reich Gottes" - das Wirken Gottes unter den Menschen - Gleichnisse verwendet. Gleichnisse bilden die Realität bildhaft ab. Gleichnisse helfen zu verstehen, aber sie lassen sich nicht überstrapazieren, da sie das Übernatürliche und eigentlich Uneingeschränkte in die natürliche, eingeschränkte Sprache der Menschen übertragen.
Gleichnisse für die Trinität sind von Jesus nicht überliefert (obgleich man in manche Gleichnisse eine Aussage über die Trinität hineinlegen könnte). Manche seiner Gleichnisse betonen zwar seine Wesenseinheit mit dem Vater, aber er wollte mit seinen Gleichnissen mehr zum Ausdruck bringen, wie die Beziehungen zwischen Gott und Mensch beschaffen sind.
Wir finden die Gleichnisse für die Trinität in der Natur, und zwar mannigfaltig. Das Wasser, der Mensch, das Feuer, die Farben, die Bewegung, die Zeit, der Raum - all das sind Gleichnisse für die Trinität. Gott hat, als er die Welt schuf, vieles in die Schöpfung hineingelegt, was ein getreues Abbild der Dreieinigkeit darstellt. Vor allem der Mensch, laut dem Zeugnis der Bibel nach dem Bilde Gottes geschaffen, ist mit seinem Dasein als Geist, Seele und Körper ein gewaltiges Zeugnis für die Dreieinigkeit.
Wir wollen uns nun die Gleichnisse für die Dreieinigkeit in der Natur näher ansehen, vor allem das Wasser und den Menschen.
Wasser als Gleichnis für die Trinität
Wenn wir Wasser trinken, machen wir uns keine Gedanken, wie "unlogisch" Wasser eigentlich ist. Würden wir dem Wasser mit der gleichen Zurückhaltung begegnen wie der Trinität, würden wir wohl oder übel verdursten...
Das immer gleiche "Wesen" Wasser (H²O) kann in drei Aggregatzuständen existieren: fest, flüssig, gasförmig. Eis, Wasser, Dampf. Also, um es in eine Gleichung zu packen, die "eigentlich" nicht aufgeht: "3=1". Vom Wesen her verändert sich das H²O nicht, egal, ob es nun fest, flüssig oder gasförmig ist.
Doch es verwirklicht sich in verschiedenen Gestalten, und wir nehmen das immer selbe Wesen in verschiedenen Gestalten wahr, wenn es als Eis, Wasser oder Dampf an uns "handelt", in dem es beispielsweise Speisen kühlt, unseren Durst löscht oder Schmutz löst. Ganz selbstverständlich sprechen wir vom Wasser, wenn wir eigentlich das flüssige H²O meinen, als sei allein die Flüssigkeit "wahres" Wasser. Aber auch das Eis und der Dampf sind wahres und echtes Wasser (H²O).
Vom Wasser gilt jedenfalls:
1. Wasser (H²O) = Eis (fest) Wasser (H²O) = Wasser (flüssig) Wasser (H²O) = Dampf (gasförmig)
2. Eis =|= Wasser =|= Dampf
Das feste Eis, das flüssige Wasser und der gasförmige Dampf sind also "Verwirklichungsgestalten" des Wassers, aber gleichzeitig ist etwa das feste Eis nicht einfach nur eine "Erscheinungsform" des flüssigen Wassers oder des gasförmigen Dampfes.
Das Wesen Gottes ist wie das Wasser. Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Sie alle "Drei" sind der eine Gott, ein Wesen in drei Verwirklichungsgestalten. Aber zugleich ist der Sohn oder der Geist nicht nur eine bloße "Erscheinungsform" (modus) des Vaters (wie es im zweiten Jahrhundert der Modalismus lehrte), sondern der Vater und der Geist sind vom Vater unterschieden wie das Eis und der Dampf vom Wasser, und doch sind sie eins.
Der Mensch als Gleichnis für die Trinität
Der Mensch ist ein Wesen, aber er ist auch ein Geist, eine Seele, ein Körper. Dabei sind Geist, Seele und Körper wesenseins, doch sie verwirklichen sich (handeln, mitteilen) in drei Gestalten. Niemand würde etwa seinen Geist oder seine Seele zum Einkaufen schicken.
Gott hat den Menschen ausdrücklich nach seinem Bilde geschaffen (in 1. Mose 1,26-27 wird dies dreimal betont). Unsere menschliche Trinität hat ihre wahre Ursache und ihre vollkommene Entsprechung in der Trinität Gottes. Sie ist ein "Bild", ein Gleichnis.
Wir lasen oben, daß das Handeln Gottes in Vaterschaft, Sohnschaft und Zeugenschaft unterschieden ist. Auch wir Menschen sind zur Elternschaft, zur Kindschaft und zur Zeugenschaft berufen. Als Eltern stehen wir in fürsorglicher Beziehung zu unseren leiblichen Kindern, als Kinder stehen wir in Beziehung zu Gott, unserem Vater, und als Zeugen stehen wir in Beziehung zu unseren Mitmenschen, vor denen wir Zeugnis von Gott und seinen großen Taten ablegen. Wir dürfen als Menschen am Handeln Gottes teilhaben, als Eltern, Kinder und Zeugen.
Das Wesen Gottes ist wie das Wesen des Menschen. So wie der Mensch Geist, Seele und Körper ist, so ist Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Aber so wenig wie der Körper oder der Geist nur eine Erscheinungsform (modus) der Seele ist, gilt dies auch für das Wesen des dreieinigen Gottes.
Das Feuer als Gleichnis für die Trinität
Das Feuer bringt stets Licht, Wärme und Rauch hervor. Es gibt kein Feuer ohne Licht, Wärme und Rauch. Das Feuer bringt Licht in die Finsternis, Wärme in die Kälte und Rauch in die Luft. Das Feuer durchdringt mit seinen "Verwirklichungsgestalten" alles um sich herum. In dem Licht können wir lesen, handwerken, spielen; mit der Wärme können wir braten, kochen, garen; mit dem Rauch können wir Lebensmittel haltbar machen.
Einerseits sind Licht, Wärme und Rauch Feuer, aber andererseits ist das Licht nicht die Wärme, die Wärme nicht der Rauch und dieser nicht das Licht. Das Licht ist freilich auch nicht nur eine Erscheinungsform (modus) der Wärme oder des Rauches.
Die Farben als Gleichnis für die Trinität
Alle Farben, von weiß bis schwarz, lassen sich aus den drei Grundfarben darstellen. In gleichen Teilen zusammengesetzt ergeben rot, grün und blau schwarz oder weiß - je nach Blickwinkel. Aber das Rote ist nicht nur eine Erscheinungsform, ein modus des Grünen oder des Blauen. Es ist eine Verwirklichungsgestalt der Farben.
Die Bewegung als Gleichnis für die Trinität
Die Bewegung existiert genau genommen als Verlangsamung, Stillstand oder Beschleunigung. Ein jeder Gegenstand befindet sich entweder im Zustand der Abbremsung, des Stillstands oder der Beschleunigung - jedenfalls immer in Bewegung. Selbst der Stillstand ist physikalisch betrachtet ein Zustand der Bewegung, da er vom Zustand der Verlangsamung oder der Beschleunigung unterschieden werden muß, und da er jederzeit in einen dieser Zustände übergehen kann. Aber ein stillstehender Gegenstand ist nun einmal kein beschleunigender oder abbremsender Gegenstand.
Die Zeit als Gleichnis für die Trinität
Die Zeit besteht aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Auch hier haben wir ein faszinierendes Gleichnis für die Trinität.
Der Raum als Gleichnis für die Trinität
Der Raum besteht aus Länge, Breite und Tiefe. Jede andere Dimension mag rechnerisch denkbar sein (und wird auch in der Mathematik ausführlich behandelt), aber sie bleibt gegenstandslos. Um jeden Raum zu beschreiben, genügen die drei Dimensionen Länge, Breite und Tiefe. Auch hier haben wir ein Gleichnis für die Trinität.
Ein Einwand
Man könnte sagen, daß etwa beim Gleichnis Mensch drei "Objekte" vorliegen: Geist + Seele + Leib = 3. Aber dieser Einwand funktioniert nicht. Man kann erstens nicht den Menschen auf ein Objekt oder eine Sammlung von Objekten oder auf eine mathematische Formel reduzieren (und Gott noch viel weniger!). Eine solche "Teilung" setzt voraus, daß die "Objekte" auch vernünftig teilen kann. Aber einen Menschen kann man nicht in Geist, Seele und Leib teilen. Nur als Ganzes, als Einheit von Geist, Seele und Leib, ist er vorstellbar.
Unsere heutige Gesellschaft krankt ja geradezu daran, daß wir den Menschen nicht mehr ganzheitlich betrachten, sondern daß wir die Bedürfnisse von Geist (Religion), Seele (Psyche) und Leib getrennt wahrnehmen und versorgen. Der so geteilte, ja zerteilte Mensch ist ganz und gar krank. Er leidet an Geist, Seele und Körper. Er ist zerbrochen. Hier zeigt sich deutlich, daß man den Menschen nicht "teilen" kann. Es zeigt sich aber auch deutlich, daß Geist, Seele und Leib nicht bloß verschiedene Erscheinungsformen sind, sondern zu unterscheidende "Personen" mit unterschiedlichen Bedürfnissen - und doch immer zusammen gesehen werden müssen.
Fazit Gleichnisse
Diese Gleichnisse - viele weitere sind denkbar - zeigen, daß die Gleichung "3=1" logisch, verständlich, natürlich, völlig in Ordnung ist. Sie geht auf. Wir sind von unzähligen "3=1ismen" umgeben, und wir gehen ganz selbstverständlich mit ihnen um, wann immer wir es mit Wasser, Feuer, Farben, Zeit, Bewegung... zu tun haben.
Natürlich sind die Gleichnisse nicht eins zu eins auf das Wesen Gottes übertragbar. Aber sie machen das Undenkbare, das Übernatürliche, das Uneingeschränkte, das Wunderbare verständlich, indem sie es in unserer Welt und vor dem Hintergrund unseres Horizontes abbilden.
Die Zahl drei in der Bibel
In der Bibel steht die Zahl drei für alles, was vollständig ist. Wir haben das weiter oben schon einmal angerissen und wollen das jetzt vertiefen.
Das dritte Wort der hebräischen Bibel ist das Wort Gott (elohim). In dem Text geht es um die Erschaffung der Erde, und dies war eine vollständige, abgeschlossene Schöpfung; und immer wieder (zweimal dreimal) heißt es: "Und Gott sah, daß es gut war", und zum Schluß: "Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut".
Am dritten Tag des dritten Monats nach dem Auszug aus Ägypten erhielt das Volk Israel das Gesetz (2. Mose 19,1.11.16), und das Volk gelobte dreimal, das Gesetz halten zu wollen (2. Mose 19,8; 24,3.7).
Geradezu ein Gleichnis für die Trinität ist die Dreiheit der Stiftshütte und des Tempels der Juden: Vorhof, Heiliges und Allerheiligstes bilden eine Dreieinigkeit. Im Heiligen stand wieder eine Dreizahl, die doch letztlich eins ist: Der Tisch mit den Schaubroten, der goldene Leuchter und der goldene Räucheraltar. Und auch die Opfer bilden eine Dreizahl, wenn Großvieh, Kleinvieh und Geflügel geopfert werden sollten.
Dreimal im Jahr mußte alles männliche Volk vor Gott erscheinen, zum Fest der ungesäuerten Brote, zum Wochenfest und zum Laubhüttenfest (5. Mose 16,16).
Die Juden setzten sich zusammen aus dem Volk selbst, den Leviten und den Priestern; die Priester stammten von drei Söhnen Levis ab, Merari, Gerson und Kehat. Der priesterliche Segen ist wiederum dreigliedrig:
"Der Herr segne dich und behüte dich, der Herr lasse sein Angesicht leuchten auf dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden" (4. Mose 6,24-26).
Im Neuen Testament wird dies fortgesetzt. Gott wird offenbart als Geist, Licht und Liebe (Johannes 4,24; 1. Johannes 1,5; 4,16), und es wird bekannt:
"Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger, der da war und der da ist und der da kommt" (Offenbarung 4,8; vgl. Jesaja 6,3).
Gerade die Offenbarung, besonders der Eingang (Kap. 1,4-6) und die Kapitel 4 und 19, ist voller Dreiklänge. Auch die Evangelien liefern eine Fülle von Dreien.
Die Liste läßt sich für Altes und Neues Testament noch erheblich weiter fortsetzen und würde dann den Rahmen dieses Artikels sprengen, aber wir erkennen schon jetzt: Immer geht es bei der Zahl drei um Gottes vollständige Offenbarung an die Menschheit und um die Beziehung der Menschen zu Gott. Dies ist eine vollständige Beziehung - durch die Sünde, die Gott haßt, vollständig zerstört, aber durch die Liebe und Barmherzigkeit Gottes, der den Sünder liebt, wieder vollständig hergestellt.
Die Christen haben schon sehr früh erkannt, daß man die Beziehung Gottes zu den Menschen am besten durch einen Dreiklang wiedergeben kann, der aber niemals die Einheit Gottes verletzen darf. In der Bibel haben die Christen viele Bestätigungen für diesen Dreiklang in Einem gefunden.
Der dreieinige Gott und die Menschen
Gott ist an uns Menschen interessiert. Er hat uns geschaffen, und er handelt an uns, und er offenbart sich uns. Christen glauben nun, daß es drei wesentliche Aspekte des Handelns und Redens Gottes gibt - Vaterschaft, Sohnschaft, Zeugnis. Dies sind die drei Eckpunkte, die drei Dreh- und Angelpunkte der Beziehung zwischen Gottheit und Menschheit.
Gott liebt uns und will uns ein Vater sein. Er will eine väterliche Beziehung zu uns haben. Darum hat er uns geschaffen. Darum hat er Menschen wie Mose und ein Volk, Israel, berufen, seine Kinder zu sein. Als Kinder sollen die Menschen Gott bedingungslos lieben, ihm vertrauen, seinen Geboten gehorsam sein. Doch jene, die er als Kinder berufen hat, haben dabei versagt. Sie haben die Kindschaft, zu der sie berufen wurden, nicht ausfüllen können; sie haben gesündigt, indem sie Gott nicht bedingungslos geliebt haben, indem sie ihm nicht vertraut haben, indem sie seinen Geboten nicht gehorcht haben.
Gott ist uns gnädig, und er will uns in die Kindschaft führen. Darum wurde er das, was wer nicht hatten werden können: Der Sohn Gottes. Jesu Gotteskindschaft ist nicht biologisch zu verstehen. Jesus ist Kind Gottes, weil er die Gesetze der Kindschaft erfüllte: Liebe, Vertrauen, Gehorsam. Was wir nicht können, wovon aber das Gesetz und die Propheten reden und handeln - wahre Gotteskindschaft -, erfüllte Jesus (vgl. Matthäus 5,17). Er trat an unsere Stelle und erwarb für uns durch seine Liebe, sein Vertrauen und seinen Gehorsam das Recht der Gotteskindschaft. Er wurde das erste Kind Gottes, und durch ihn können wir Kinder Gottes werden.
Gott bezeugt unserem Geist sein Reden und Handeln, er bezeugt, was er für uns vorgesehen hat, er bezeugt, wie wir vor Gott stehen: als Sünder, die mit Gott versöhnt werden müssen, dies aber wegen der Schwere ihrer Schuld nicht aus eigenem Vermögen können, sondern ganz und gar auf Gott angewiesen sind. Er überzeugt uns von unserer Schuld, er überführt uns und führt uns zu Gott, vor dem wir unsere Schuld bekennen und um Vergebung bitten. Er bezeugt, was Jesus stellvertretend für uns getan hat, und er bezeugt, daß durch den Glauben eben dies uns zu eigen werden kann. Er unterweist uns im Gesetz Gottes, er leitet uns in guten Werken, er führt uns von der Sünde weg und zu Gott hin, ihn zu lieben, ihm zu vertrauen, ihm gehorsam zu sein.
Es ist immer derselbe Gott, aber er handelt unterschiedlich. Er ist der eine Gott, aber wir erleben ihn dreifach. Die Dreieinigkeit ist also eher eine Sache der Perspektive - wie in einem Prisma das deine Licht aufgeteilt wird und doch eins bleibt, so sehen wir Gott dreifach, und er ist doch der Eine, vom Wesen her nicht verschieden, aber verschieden im Reden und Handeln. Die Dreieinigkeit ist die Einheit des Wesens und die Dreiheit des Handelns und Redens.
Geschichte der Trinität
Wir wollen diesen Artikel nicht beenden, ohne noch einen kurzen Blick auf die Geschichte der Trinität zu werfen. Oft hört man, die Trinität sei im Jahre 325 in "Nicäa" erfunden worden. Das ist historisch betrachtet vollkommen falsch. Tatsächlich ging es in Nicäa gar nicht um die Trinität.
Bereits in der Bibel finden sich Hinweise, die sich nicht anders als auf dem Hintergrund der Trinität deuten lassen. Dies beginnt schon beim alttestamentlichen Gottesbild. Vom ersten Buch Mose bis zum Buch Maleachi begegnen uns Elohim, der universale, der ganzen Schöpfung zugewandte Gott, Jahwe, der sich exklusiv dem Glaubenden zuwendende Gott, und Ruach, der personale Geist Gottes. Im Neuen Testament haben wir dann laufend Aussagen, die die drei "Personen" der Gottheit in Beziehung zueinander bringen, etwa der "Missionsbefehl" (Matthäus 28,19) und der Segen (2. Korinther 13,13), um zwei prominente Beispiele zu nennen. Siehe aber auch Matthäus 3,16-17; 1. Korinther 12,4-6; Epheser 2,18; 4,4-6; 5,18-20; 1. Petrus 1,2; Judas 20-21.
Die Didache, eine frühchristliche Schrift außerhalb des Kanons des Neuen Testaments im ersten Jahrhundert, überliefert ebenfalls die trinitarische Taufformel (7,1).
Im zweiten Jahrhundert lehrt der Apologet Theophilus (Bischof von Antiochia) ausdrücklich die Trinität; er spricht hier von der "Trias" (Dreiheit). Die Trias ist die Lehre von dem einen Gott, und Vater, Sohn und Heiliger Geist sind zu unterscheiden. Inhaltlich entspricht diese frühe Lehre dem späteren Dogma von der Trinität, doch der Begriff ist noch ein anderer (und ein mehr oder weniger unpassender).
Auch im zweiten Jahrhundert wird der Weg zu dem bereitet, was in Nicäa 325 festgeschrieben wird: Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch, und er ist unerschaffen. Obgleich Irenäus nicht ausdrücklich die Dreiheit (Trias) oder Dreieinigkeit (Trinität) lehrt, lassen sich seine Lehren über Jesus nicht anders als vor diesem Hintergrund, den er offensichtlich stillschweigend voraussetzt, verstehen.
Im zweiten Jahrhundert erfindet nun der Theologe Tertullian den Begriff "trinitates" und benutzt ihn anstelle des früheren Begriffs "trias". Dabei bringt er keine neue Lehre, sondern übernimmt die Lehre des Theophilus, aber er erfindet eben einen passenderen Begriff. Statt "Dreiheit" will ihm "Dreieinigkeit" eher den Kern dessen treffen, was über das Wesen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, gelehrt wird. Tertullian lehrt im zweiten Jahrhundert ausdrücklich (und zwar gegen die Modalisten), daß Gott "una substantia, tres personae" - ein Wesen, drei Personen - ist. Die Modalisten hatten dagegen gelehrt, daß Vater, Sohn und Heiliger Geist lediglich drei Erscheinungsformen des einen Gottes sind.
Das zweite Jahrhundert, erlebt die Entstehung sowohl der Lehre als auch des Begriffes dessen, was wir heute als Trinität kennen.
Im Jahre 325 dann greift das Konzil in Nicäa die Lehre aus dem zweiten Jahrhundert auf, nach der Jesus, der Sohn Gottes, wahrer Gott und wahrer Mensch ist, nicht erschaffen, sondern gezeugt. Im Jahre 381 schließlich greift das Konzil in Konstantinopel die andere Lehre aus dem zweiten Jahrhundert auf, nach der Gott "dreieinig" ist, ein Wesen, drei Personen bzw. drei Verwirklichungsgestalten (Hypostasen).
Man hört heute oft, die Kirche habe diese Lehren unter politischem Druck (insbesondere Konstantins) erfunden. Allerdings kann dies nicht zutreffen; denn im zweiten Jahrhundert spielte die Kirche keine bedeutende Rolle für die kleine oder große Politik.
Im vierten Jahrhundert (310) nun trat der alexandrinische Presbyter Arius aus Lybien auf. Er verwarf die Lehren des Theophilus und des Tertullian und aller anderen Theologen und erklärte, daß Jesus nicht "eigentlich" Gott sei. Er wurde als erstes, höchstes und vornehmstes aller Wesen geschaffen. Er ist das Geschöpf, das Gott am nächsten kommt, und durch sein Leben und durch sein Sterben am Kreuz wurde er göttlich, quasi ein "uneigentlicher Gott". Arius bestritt zwar, an zwei Götter zu glauben, aber seine Lehre von Jesus stellt Jesus als göttliches Geschöpf neben den Vater.
Seine Argumente gegen die eigentliche Gottheit Jesu und dagegen, daß Jesus wesensgleich mit dem Vater ist, bezog Arius aus Schriftstellen wie Markus 13,32, Johannes 17,3 und Kolosser 1,15. Die bisher praktizierte Auslegung dieser Stellen lehnte Arius aber, wobei er offensichtlich erst seine Lehre formulierte und dann die entsprechenden Bibelstellen so auslegte, daß sie auf seine Lehre paßten. Bereits im Jahre 319 wurde Arius von den lybischen und ägyptischen Bischöfen - und ohne jedwede politische Beteiligung - als Irrlehrer verurteilt und aus Alexandria verbannt. Doch sowohl Arius als auch seine Partei verbreiteten ihre Thesen weiter und fanden damit trotz der Ablehnung durch die Kirche Zustimmung im Volk.
Sowohl die Kirche als auch das römische Reich - noch Jahrzehnte davon entfernt, ein "christliches" Reich zu werden, aber aus politischen Gründen an der Einheit der Kirche interessiert - suchten nach der Einheit der christlichen Kirche, jedoch aus unterschiedlichen Motiven. Beim Konzil zu Nicäa im Jahre 325 traten drei Gruppen an, wobei es nicht um die Trinität, sondern um das Wesen Jesu ging.
Die kleinste Gruppe war die des Arius. Ihre Argumente wurden von den beiden anderen Gruppen unter Eusebius (der sich zwar schützend vor Arius stellte, aber seine Position nicht teilte) und Athanasius recht schnell verworfen. Nun mußte man zwischen den Argumenten des Eusebius (der einen Kompromiß zwischen Arius und der orthodoxen Lehre, die Athanasius verteidigte, vertrat und dafür Origenes zitierte) entscheiden. Letztlich konnte sich die orthodoxe Lehre gegen den Kompromißvorschlag des Eusebius durchsetzen. Damit waren sowohl die Lehre des Arius als auch der Kompromiß des Eusebius zurückgewiesen.
Allerdings geschah nun etwas, womit wohl niemand gerechnet hätte - Konstantin neigte nach dem Konzil, vor allem ab 328, mehr zum Arianismus. Auch seine Söhne neigten stets dem Arianismus zu. Athanasius als Vertreter der Orthodoxie und Gegner des Arianismus mußte unter Konstantin einmal und unter seinen Söhnen fünfmal in die Verbannung.
Arius selbst spielte nach dem Konzil zu Nicäa eine eigenartige Rolle. 330 durfte er aus dem Exil zurückkehren (kurz bevor Athanasius das erste Mal verbannt wurde). 336 unterschreibt Arius ein orthodoxes Bekenntnis - und stirbt kurz darauf unerwartet auf einem öffentlichen Abort, nachdem er feierlich erklärt hatte, Gott möge ihn rächen, wenn er falsch bekannt habe.
Ab 350 versucht Konstantin, nicht nur dem Osten, sondern auch dem Westen des Reiches den Arianismus aufzuzwingen, trotz erbitterten Widerstandes. 361 stirbt Konstantin, seine Söhne folgen dem Arianismus nach und sein Nachfolger Julian - kein Christ - verfolgt nun die Christen in einem kurzen Intermezzo. Unter dem Arianer Valens werden die Nicäner zwar weiter unterdrückt, aber gerade unter diesem Druck und dank der theologischen Arbeit von Männern wie Basilius von Cäsarea, Gregor von Nyssa und Gregor von Nazianz - den "kappadozischen Vätern" - kann sich der orthodoxe Glaube im Westen und im Osten in den 60er und 70er Jahren des vierten Jahrhunderts sammeln und wieder an Stärke gewinnen. Nun kommt auch die Lehre der Trinität wieder in den Mittelpunkt, und es geht nicht länger nur um die Frage nach dem Wesen Jesu, sondern auch um die Frage nach dem Wesen Gottes. Der Arianismus hat auf diese Frage keine befriedigenden Antworten und muß enttäuschen.
Im Jahre 381 dann wird auf dem Konzil zu Konstantinopel nicht nur der Beschluß vom Konzil zu Nicäa bestätigt, sondern auch die Trinität, wie sie Theophilus und Tertullian schon im zweiten Jahrhundert gelehrt hatten, bestätigt.
Nach 335 hätte wohl niemand damit gerechnet, daß sich der Arianismus nicht dauernd durchsetzen würde. Er hatte ab 328 die Staatsgewalt des Römischen Reiches hinter sich, mit Ausnahme der kurzen Regierungszeit des christenfeindlichen Kaisers Julian. Daß es der christlichen Orthodoxie dennoch gegen das arianische Römische Reich gelang, sich durchzusetzen, läßt sich nicht wirklich erklären - nur mit dem Hinweis darauf, daß Gott hier selbst eingegriffen hat.
Politische Gründe hatte der Sieg der Orthodoxie nicht. Konstantin stand ab 328 und seine Söhne standen zeitlebens auf der Seite des Arianismus. Konstantin wollte dem Arianismus im Osten und im Westen des Reiches zum Durchbruch verhelfen, und lange sah es so aus, als hätten er und seine Söhne damit Erfolg. Nach menschlichem Ermessen hätte der Arianismus triumphieren müssen.
Epilog
Sie sehen - die trinitarischen Christen glauben an einen Gott. Wir glauben, daß der wesenseine Gott in dreifacher Weise handelt und redet. Das Dogma von der Trinität schmälert nicht das monotheistische Bekenntnis, sondern unterstreicht das dreifache Reden und Handeln des einen Gottes.
Wenn Christen glauben, daß Vater, Sohn und Heiliger Geist verschiedene "Personen" sind, so betonen sie damit die Verschiedenheit im Handeln und Reden Gottes, wie es den Bedürfnissen entspricht. Zugleich betonen Christen aber die ewige Einheit des Wesens Gottes.
Ein persönliches Wort
Ich möchte zum Ende dieses Artikels mit einem persönlichen Wort schließen. Die Trinität ist für mich nicht nur eine theologische Spielerei, über die man endlos streiten kann. Ausufernde Diskussionen zu diesem Thema lehne ich ohnehin ab, da hierbei die Gefahr besteht, daß man Gott irgendwie zu einer Gleichung reduziert. Das ist dann ziemlich daneben. Die Trinität bedeutet für mich mehr als nur ein Dogma und dazu gehörige theologische Argumente und hübsche Gleichnisse.
Denn ein wichtiger Grund, warum ich Christ bin, ist die Trinität. Es gefällt mir an Gott, daß er Mensch geworden ist. Klar - er hätte uns, die wir in unseren Sünden zu ertrinken drohen (als Personen und als Gesellschaft und als Menschheit) nur ein Buch zuwerfen können, aus dem wir lernen können, wie man schwimmt. Aber genau das hat er nicht getan. Um uns zu retten, ist er selbst ins Wasser gesprungen, und er selbst holt uns aus dem Wasser und schenkt uns neues Leben. Er belebt uns wieder, indem er uns seinen Geist schenkt. Und er macht uns zu Kindern eines himmlischen Vaters, der uns über alle Maßen liebt.
Gott wurde in Jesus Mensch, um die für uns unüberwindliche Kluft zwischen dem heiligen Gott und uns in Sünde und Schuld verstrickten Menschen zu überwinden. Er lebte als ein Gerechter, ohne jede Sünde, und er starb für unsere Schuld, an unserer Stelle. Er nahm den Tod, den wir wegen unserer Schuld und vor der Gerechtigkeit Gottes mehr als verdient hätten, auf sich. Er hat für uns das Leben erwirkt und uns den Geist Gottes geschenkt. Wir dürfen nun Kinder des himmlischen Vaters sein.
Darum bedeutet mir die Trinität so viel. Sie zeigt, was Gott für mich, für jeden Menschen getan hat. Er hat sich voll und ganz für uns in die Wagschale geworfen. "Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eigenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben... Jesus Christus, der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein, machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz... Er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserem Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden... Als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter Gesetz, damit er die loskaufte, die unter Gesetz waren, damit wir die Kindschaft empfingen. Weil ihr aber Kinder seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater! Also bist du nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, so auch Erbe durch Gott" (Johannes 3,16; Philipper 2,5b-8; Jesaja 53,5; Galater 4,4-7).
Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, dann besuchen Sie eine christliche Gemeinde oder schreiben Sie mir.
Quellenhinweis
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Armin Sierszyn, "2000 Jahre Kirchengeschichte", Band I, Hänssler Verlag
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Theodor Brandt, "Basiswissen Kirchengeschichte", R. Brockhaus Verlag
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Erwin W. Lutzer, "Gefährliche Weichenstellung", CV Dillenburg
Nachbemerkung
Dieser Text ist erstmals im Jahre 2003 auf der Home Page Answering Islam Deutschland erschienen.
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