Ähnliche Inhalte

Social Bookmarks

Add to: Mr. Wong Add to: Webnews Add to: Icio Add to: Oneview Add to:  FAV!T Social Bookmarking Add to: Favoriten.de Add to: Seekxl Add to: Social Bookmark Portal Add to: BoniTrust Add to: Power-Oldie Add to: Bookmarks.cc Add to: Newskick Add to: Newsider Add to: Linksilo Add to: Readster Add to: Yigg Add to: Linkarena Add to: Simpy Add to: Netvouz Add to: Folkd Add to: Spurl Add to: Google Add to: Blinklist Information
Social Bookmarking
567633

Alte Inhalte

Diese Inhalte werden nicht mehr gepflegt, sondern sind archiviert.

Bitte betrachten Sie diese Inhalte als "historische Dokumente", nicht als aktuelle Äußerungen der jeweiligen Verfasser (es sei denn, der jeweilige Verfasser verweist in einem aktuellen Artikel auf einen dieser archivierten Inhalte, ohne den Inhalt als nicht mehr aktuell zu bezeichnen).

Soweit es um die Kopftuch- und Schleierdebatte geht, finden Sie aktuelle Inhalte auf unserer Webseite  www.Burkaverbot.de.

Konvivenz PDF Drucken E-Mail
Christlicher Glaube - FAQ
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Freitag, den 23. Oktober 2009 um 15:16 Uhr

Was versteht man unter dem Begriff "Konvivenz"?

Der Begriff "Konvivenz" stammt aus Lateinamerika und bezeichnet dort eine Form der auf Gegenseitigkeit beruhenden Nachbarschaftshilfe in eher dörflichen Strukturen. 

Heute wird dieser Begriff beispielsweise von postevangelikalen Christen im Zusammenhang mit der christlichen Mission in der Postmoderne verwendet. 

Konvivenz, nachbarschaftliches Leben, bedeutet:

  1. Einander helfen
  2. Voneinander lernen
  3. Miteinander feiern

Die Konvivenz ist in der Trinität Gottes verankert. Der drei-einige Gott hat in sich selbst Gemeinschaft. Und der Mensch, der ja nach dem Bilde Gottes geschaffen ist, soll ebenfalls in Gemeinschaft leben - in Gemeinschaft mit Gott und in Gemeinschaft miteinander, ein jeder in Friedem mit seinem Nachbarn. 

Wo die Gemeinschaft zerbricht, da herrscht die Sünde. 

Einander helfen

Die Lasten, die das Leben den Menschen auferlegt, werden miteinander getragen ( Galater 6,2 ).

Voneinander lernen

Erst gegenseitige Information und ein gemeinsames Lernen ermöglichen eine friedliche Nachbarschaft. 

Miteinander feiern

Christen sollen nicht "Gegengemeinschaften" aufbauen und sich in "frommen Kuschelclubs" separieren, sondern sich mit der ihnen von Gott geschenkten Freude in bestehende Gemeinschaften einbringen.

Konvivenz und Mission

Missionsarbeit ist Nachbarschaftsarbeit, nicht Überzeugungsarbeit. 

Überzeugen - das ist die Arbeit Gottes; Christen können in diesem Zusammenhang nur zuverlässige Zeugen sein (und nicht etwa "Anwälte Gottes"). Wo man andere überzeugen will, mag man eine Diskussion gewinnen - aber die gute Nachbarschaft wird ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen. 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. März 2010 um 11:12 Uhr
 
InfoAdministrationXML Sitemap