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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Freitag, den 22. Oktober 2010 um 10:44 Uhr |
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... ist es bekanntlich nicht dasselbe. Etwa wenn Israel und Ägypten beide eine See-Bloickade gegen den Gaza-Streifen verhängen.
Wenn jemand die israelische Gaza-Blockade brechen will, organisiert er eine "Solidaritäts"-Flotille, die auf dem Seeweg Gaza erreichen will - freilich nicht über einen israelischen Hafen, über den die Waren problemlos in den Gaza-Streifen gelangen würden.
Man kann freilich auch die ägyptische Gaza-Blockade umgehen und damit die Ägypter gar nicht erst in eine problematische Lage bringen, indem man den ägyptischen Hafen Al-Arish anläuft und die Waren über den Landweg zur Hamas schafft. Lediglich der britische Politiker George Galloway - der Leiter der "Viva Palestina"-Flotille - schafft es dann nicht in den Gaza-Streifen, weil die Ägypter ihn nicht haben einreisen lassen.
Aber auch ohne solche "Solidaritäts"-Flotillen gelangen alleine über den israelischen Landweg jeden Tag rund 200 Lastwagen mit Waren in den von der radikal-islamischen Hamas regierten Gaza-Streifen - trotz fortgesetzten Raketenbeschusses und anderer terroristischer Agtacken gegen Israel.
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