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Ich bin kein Experte, aber ich würde Folgendes vorschlagen, damit Deutschland sich nicht selbst "abschafft":
- KIndergartenpflicht für alle Kinder ab drei Jahren
- Ganztagesschulen ab der 5. Klasse
- Kein konfessioneller Religionsunterricht an den Schulen
- Mehr Geld für Kindergärten und Schulen (in die Zukunft investieren)
- Mehr Sportunterricht
- Verpflichtende Elternarbeit in Kindergarten und Schule
Bei den ersten beiden Punkten schmerzt mein Herz (ich bin wohl doch kein hundertprozentiger Sozialdemokrat), aber ich sehe als Laie keine andere Chance, die Situation zu verbessern als die Kinder mit Bildung zwangszubeglücken. Und das so früh wie möglich.
Zudem würde ich den Bezug des Kindergeldes nach den ersten beiden Lebensjahren an den Besuch des Kindergartens bzw. der Schule koppeln (überhaupt sollten Transferleistungen vielleicht an gewisse Gegenleistungen gekoppelt werden, insbesondere an den Besuch von Sprachunterricht und Staatsbürgerkunde, und wer als Empfänger von Transferleistungen einen ehrenamtlichen Dienst in einer kommunalen oder staatlichen Einrichtung leistet, der z.B. für die Bildung von Kindern von Vorteil oder integrationsfördernd ist, sollte dafür unbedingt besondere Transferleistungen erhalten).
Konfessioneller Religionsunterricht ist etwas, was wir wirklich nicht brauchen - statt dessen ein Pflichtfach "Religionskunde", das die Kinder und Jugendlichen einerseits mit den verschiedenen Religionen vertraut macht, ihnen andererseits hilft, Scharlatane und Sektierer zu entlarven. Konfessioneller Religionsunterricht hat m.E. in den Schulen nichts zu suchen, sondern gehört einzig in die Kinder- und Jugendarbeit der Religionsgemeinschaften (möglicherweise radikalisierende Koranschulen in der einen oder anderen dubiosen Hinterhofmoschee verhindert man durch Religionsunterricht m.E. ohnehin nicht).
Das mehr Geld nicht automatisch zu besserer Bildung führt, ist mir auch klar. Dennoch darf an der Bildung nicht gespart werden. Unsere Kinder sind das Kostbarste, das wir haben. An ihnen dürfen wir nicht sparen.
Sport halte ich für sehr wichtig, und zwar auch Sportarten, die Kindern und Jugendlichen Spaß machen. Warum nicht etwa Boxen oder andere Kampfsportarten? Auch hier sollte nicht gespart werden.
Von großer Bedeutung ist die Arbeit mit den Eltern. Diese muß einen verpflichtenden Charakter bekommen - die Eltern müssen wie ihre Kinder eine "Schulpflicht" haben.
Eine Frage, die ich mir oft stelle, ohne eine Antwort zu finden, ist die, ob nicht in manchen Situationen monoedukativer Unterricht besser wäre als koedukativer. Ich bin ein Fan des koedukativen Unterrichts, aber möglicherweise ist er nicht immer die beste Wahl.
Auch eine offene Frage ist der Sinn von Schuluniformen. Möglicherweise könnten sie einen Vorteil bieten (und ich meine jetzt keine echten Uniformen, sondern einheitliche Kleidung, für muslimische Mädchen gerne mit Kopftuch).
Und zuletzt: Vielleicht sollte man im Rahmen der Diskussion über Wehr- und Zivildienst darübrer nachdenken, junge Leute, die dazu geeignet sind, zu einem sozialen Dienst in die Schulen zu schicken, wo sie sich mit den Kindern und Jugendlichen beschäftigen können. Darum denke ich, daß man die Wehrpflicht nicht abschaffen oder zu drastisch kürzen sollte. Statt dessen als einen verpflichtenden Dienst für die Gemeinschaft auf alle jungen Männer und Frauen ausdehnen, diejenigen, die wollen und geeignet sind in die Bundeswehr schicken, die anderen je nach Eignung in einen sozialen Dienst und wann immer möglich in die Schulen und Kindergärten (vorher eine gute Einweisung, also nicht ohne Vorbereitung). Sie sollten dort natürlich nicht die Lehrer und Erzieher ersetzen, aber Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen sein, die Lehrer und Erzieher unterstützen usw.
Im Prinzip könnte eine Vorbereitung auf einen solchen Dienst schon auf der Schule beginnen.
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Kommentare
Die beste Bildung nützt nichts, wenn junge Mädchen sie nie werden umsetzen können. Darum muß auch dort viel geleistet werden, zur Not auch mit Zwangsmitteln.
2. Das Kindergeld sollte an die Leistungen in Schule und Ausbildung gekoppelt werden (sprich an Motivation und Engagement, an der Teilnahme an Bildungsangebot en auch außerhalb der Schule usw.), um ein Interesse an maximaler Bildung zu erzielen (keine "Belohnung" für IQ oder gute Noten, sondern für Bildungsbereits chaft)
Der zweite Punkt ist natürlich problematisch. Wie will man das bewerten? Es geht mir darum, daß die Eltern, die alles daran setzen, daß ihre Kinder Bildung bekommen und ihre Begabungen verwenden können, für diesen Einsatz eine Gegenleistung des Staates erhalten, die wiederum den Kindern zugute kommt.
Der erste Punkt dreht sich darum, daß wir hierzulande besonders Fachleute in diesen MINT-Disziplinen brauchen - vor allem dort liegt die Zukunft unseres Landes. Hier Talente zu verschwenden, wäre grob fahrlässig.
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