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Religiöse dümmer als Atheisten? PDF Drucken E-Mail
Blog - Sonstiges
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Montag, den 01. März 2010 um 16:31 Uhr

In einem Online-Nachrichtenmagazin las ich heute von einer Studie, nach der religiöse wie auch konservative Menschen im Durchschnitt dümmer seien als areligiöse und auch liberale Menschen. Bedeutet das nun, daß niedrigere Intelligenz religiös macht, höhere Intelligenz aber vor Religiosität schützt?

Meine persönliche Hypothese ist eher die, daß religiöse Menschen, aus welchen Motiven auch immer, eher dazu neigen, sich derer anzunehmen, die Außenseiter sind, etwa weil sie nicht ganz so "helle" sind. Und diese nehmen dann natürlich eher die Religion ihrer "Wohltäter" an.

Mit anderren Worten: Religiöse Gruppen ziehen etwa durch Nächstenliebe neben anderen "Benachteiligten" auch unterdurchschnittlich intelligente Menschen an und treiben damit dann natürlich ihren durchschnittlichen IQ nach unten.

Also nicht eine niedrigere Intelligenz führt zur Religiosität, sondern religiöse Annahme von Außenseitern vermindert die durchschnitltiche Intelligenz einer Gruppe.

Das ist, wie gesagt, nur eine Hypothese. Und sie will nicht sagen, daß sich nur religiöse Menschen um Außseneiter kümmern. Gerade den Christen ist dies aber nun einmal als moralische Pflicht auferlegt, und diese Annahme von Außenseitern führt dann halt dazu, daß es unter den Christen mehr Außenseiter gibt, was sich dann auch statistisch ausweist.

Wo Christen sich wirklich in der Nachfolge Jesu derer annehmen, die moralisch weniger "gut" sind, die weniger intelligent sind, die weniger gut mit dem Leben zurechtkommen, die mehr Probleme welcher Art auch immer haben oder verursachen, da muß dies den jeweiligen Durchschnitt der Christen nach unten verändern - Christen dürfen nun einmal keine elitären Versammlungen bilden, keine frommen Kuschelclubs perfekter Menschen.

Im Umkehrschluß stößt dies vielleicht manche Menschen ab, die etwas auf ihre "Perfektion" geben, auf ihre moralische Überlegenheit, auf ihre Weisheit oder worauf auch immer. Und so wandert die "Oberschicht" dann eher ab, was natürlich wiederum dazu führt, daß sich Statistiken verschieben.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. März 2010 um 10:22 Uhr
 

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