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Dank der von Paul Smedley vorgenommenen Portierung von CUPS nach OS/2 steht mit eCUPS auch eine moderne Druckerverwaltung für OS/2 und die eComStation zur Verfügung.
Kurz gesagt: Drucker, die von CUPS unterstützt werden, funktionieren dank eCUPS auch unter OS/2, und das sind eine ganze Menge.
Wer gerne per WarpIn installieren möchte, findet die derzeit aktuellste Version 1.4.6 hier bei Netlabs (in Gestalt von ZIP-Dateien ist eCUPS sonst schon bei 1.4.7 angekommen).
Ich konnte hier meine beiden HP-Drucker (HP LaserJet M1120 MFP und HP Photosmart D6160) problemlos unter eCS 2.1 in Betrieb nehmen. Physisch sind die beiden Drucker an meinem Linux-PC angeschlossen, auf dem eCS 2.1 in VirtualBox installiert ist und über das Netzwerk auf die Drucker zugreift.
Wem sich also im Hinblick auf die Verwendung von OS/2 Sorgen macht, ob seine vorhandenen Drucker tun werden, der sollte eCUPS ausprobieren. Wenn ich das richtig sehe, unterstützt eCUPS auch USB-Drucker.
Und ja: eCUPS harmoniert mit dem traditionellen Drucksystem von OS/2, die per eCUPS verwalteten Drucker werden also als Drucker-Objekte auf der Arbeitsoberfläche abgebildet und stehen somit allen OS/2-Programmen zur Verfügung. Das bedeutet zwar, daß man jeden Drucker gewissermaßen zweimal installieren muß - einmal unter eCUPS und einmal unter OS/2 -, aber das ist kein wirkliches Hindernis, solange man darauf achtet, die Drucker-Einstellungen unter beiden Systemen gleich zu halten.
Derzeit muß man eCUPS auch unter eCS 2.1 noch gesondert installieren - es wäre wünschenswert, wenn eCS 3.0 "dermaleinst" eCUPS vorinstalliert mitbringt.
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Kommentare
1. Man muss nicht immer hin- und her booten
2. Wenn mal eine Neuinstallation eines Rechners ansteht, dann muss man nur für Linux alles neu einrichten, während man eine wohl gepflegte eCS-Installation einfach hinüber nehmen kann (können sollte!?). Und unter Linux ist der grosse Vorteil dass auch viele Anwendungen, die man braucht, gleich mit der Installation des Systems geliefert werden - geht also alles in einem Rutsch!
Problem: Ich bin zwar ein "alter Hase" mit OS/2 (etwa seit 1992), aber eher neu mit Linux (aktuell bei mir: OpenSuse 11.irgendwas) - und ich erwarte dass ein OS/2 in VirtualBox nicht einfach installiert wird und läuft...
Im Gegenteil: Angefangen mit den alten 16-Bit Treibern usw. gibt es eine Menge Features die vermutlich Probleme bereiten! Und meine Zeit, die ich in Computer-Pröbeleien stecken kann, ist gegenwärtig eher begrenzt: Familie mit kleinen Kindern, usw. usw.
Drum kurz und gut: Was immer es an Anleitungen, mit "Tipps und Tricks" usw. zum Thema gibt wäre für mich hochinteressant !
Mit freundlichen Grüssen,
Cornelis Bockemühl
Meiner Erfahrung nach läuft OS/2 tatsächlich am Besten in Connectis/Microsoft Virtual PC - aber das gibt's freilich nicht für Linux.
Installiert man OS/2 oder eCS allerdings in Virtual PC, so kann man die virtuelle Festplatte dann auch unter VirtualBox nutzen - so habe ich seinerzeit eCS 1.2R, das sich nicht in VirtualBox installieren ließ, dann doch zum Laufen bewegen können. Wer will, kann die virtuelle Festplatte vom VHD- ins VDI-Format konvertieren, aber das ist nicht nötig.
eCS 2.x allerdings läßt sich ohne Weiteres in VirtualBox installieren - wobei man im Installationsme nü tatsächlich die virtuelle Umgebung auswählen sollte.
USB habe ich so nicht zum Laufen bekommen (dann stürzt eCS beim Starten ab), aber alles andere tut, einschließlich der Guest-Additions für OS/2 (allerdings ohne VBoxService.exe, die bei mir gerne das Herunterfahren verhindert).
Als Grafiktreiber verwende ich SciTech SNAP, der problemlos mit der virtuellen Grafikkarte von VirtualBox zusammenarbeite t. Die gengradd.dll der Guest-Additions verwende ich nicht.
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