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Sonstiges

Blog-Einträge zu verschiedenen Themen, die sonst in keine der Kategorien passen.

Sie können die Blog-Einträge kommentieren; wir freuen uns über jeden Kommentar, auch über konstruktive Kritik.



Kein "Rivers Of Babylon" im Westjordanland PDF Drucken E-Mail
Blog - Sonstiges
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Donnerstag, den 22. Juli 2010 um 16:04 Uhr

Nicht Boney M., aber Maizie Williams, ehemalige Tänzerin der von Frank Farian in Deutschland produzierten Disco-Gruppe der 70er und 80er Jahre, trat mit ihrer Band im Westjordanland auf, um dort die bekannten Boney-M.-Hits zu spielen, etwa "Daddy Cool" oder "Hooray! Hooray! It's A Holi-Holiday". Nur ein Hit fehlte: "Rivers Of Babylon", der erfolgreichste Titel der Band, mit dem Liz Mitchell & Co. seit 1978 immer wieder Erfolge feiern konnten.

Der Text von "Rivers Of Babylon" basiert auf zwei Bibeltexten, Psalm 137 und Psalm 19. Und in Psalm 137 heißt es auf englisch: "We wept when we remembered Zion" (zu deutsch "wir weinten, wenn wir an Zion gedachten") - dieser Liedzeile wegen mußten die Fans im Westjordanland auf "Rivers Of Babylon" verzichten.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 23. Juli 2010 um 10:25 Uhr
 
De-Mail oder OpenPGP? PDF Drucken E-Mail
Blog - Sonstiges
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 17:15 Uhr

Nun, wo der Online-Brief vor der Tür steht, fragt man sich, ob man nun die neue De-Mail verwenden soll - oder aber seine E-Mails mit OpenPGP (GnuPG) verschlüsseln soll.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 17:22 Uhr
 
Die Doppelwahl - Beginn der Merkeldämmerung? PDF Drucken E-Mail
Blog - Sonstiges
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 09:24 Uhr

So wie ich das sehe, fand gestern in Berlin eine Doppelwahl statt. Christian Wulff wurde zum Bundespräsidenten gewählt, aber Angela Merkel wurde abgewählt, samt ihrer Regierung. Ich schätze und hoffe, daß dies der Beginn der Merkeldämmerung ist, ich hoffe, daß sie und Westerwelle aus diesem Mißtrauensvotum die Zeichen der Zeit erkennen und aus dem Debakel die einzig zulässigen Konsequenzen ziehen.

Wie dem auch sei, ich hätte mir gewünscht, daß Joachim Gauck zum neuen Bundespräsidenten gewählt worden würde. Und auch wenn "idea", die "Bild der Evangelikalen", behauptet, die evangelikale Bewegung begrüße Wulffs Wahl, so gilt das wohl nur für den rechtskonservatriven Flügel dieser vielgestaltigen Bewegung - wohl nicht einmal für alle Allianz-Evangelikalen. Viele Linksevangelikale jedenfalls begrüßen die Wahl Wulffs nicht, sondern bedauern, daß nicht Gauck gewählt worden ist. Er war der Wunsch-Kandidat vieler Linksevangelikaler.

Zur Merkeldämmerung: Ich hoffe, daß es bald zu Neuwahlen kommt - aber Merkel und Westerwelle dürfen gerne noch vorher die Bühne verlassen. Allerdings kenne ich auch keine wünschenswerte Alternative zu schwarz-gelb. Vermutlich wäre got-rün das kleinste Übel. Schade, daß es die SPD eines Helmut Schmidt nicht mehr gibt - das ist wohl der Fluch der späten Geburt.

 
5 Minuten vor 12 für Israel? PDF Drucken E-Mail
Blog - Sonstiges
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Montag, den 21. Juni 2010 um 11:50 Uhr

Ist es, wie ein deutscher FDP-Minister erklärte, für Israel "5 Minuten vor 12"?

Der nächste Krieg steht für Israel kurz bevor - ich rechne für die nächste Zeit mit einem donnernden Introitus durch die Achse Ankara-Teheran und mit größter Zurückhaltung Europas und der USA auf dieser Ouvertüre.

Der Westen, so scheint mir, bereitet sich schon auf die Zeit nach dem hierzulande als sicher geltenden Sieg über Israel ein und macht sich allenfalls noch Gedanken, ob man Ankara und Teheran nur auffordern soll, mit den überlebenden Juden nicht schlimmer umzugehen als mit den eigenen Bürgern, oder ob ein paar Hundert Überlebende in den Westen flüchten dürfen, falls Ankara und Teheran das erlauben und man ihnen im Gegenzug etwas anbieten kann, um sie milde zu stimmen (z.B. die Hälfte Deutschlands als neue türkische Provinz).

Sollte Israel verlieren, mache ich mir keine Illusionen über die Zukunft der Palästinenser. Sie werden keine haben. Aber immerhin interessiert ihr Schicksal dann im Westen niemanden mehr, sie rangieren in der Zeit nach Israel für den Westen auf einer Stufe mit den Menschen in Darfur und haben dann weder Hilfe noch Solidarität aus dem Westen zu erwarten.

Aber die Deutschen können dann endlich wieder die Juden lieben. Ohne dabei von Juden, die nicht nur geliebt werden, sondern viel lieber am Leben bleiben wollen, belästigt zu werden.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Juni 2010 um 13:53 Uhr
 
Niebel und die Reise nach Gaza PDF Drucken E-Mail
Blog - Sonstiges
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Montag, den 21. Juni 2010 um 08:42 Uhr

Was hat Dirk Niebel bloß geritten, von Israel nach Gaza einreisen zu wollen? Hat ihm denn niemand gesagt, daß Israel das keinem ausländischen Politiker gestattet, um die Hamas nicht dadurch zu stärken, daß sie sich mit hochrangigen ausländischen Politikern schmücken kann?

Niebel hätte ja versuchen können, über Ägypten in den Gazastreifen einzureisen, aber das tat er ebenso wenig wie jene "Hilfsschiffe", die Israels Gazablockade durchbrechen wollen - und da fragt man sich, ob Niebel die gleichen Ziele verfolgt wie jene "Solidaritätsschiffe" (und nein, ich glaube eigentlich nicht, daß dem so ist).

Wie dem auch sei, Niebel hätte das tun können, was andere hochrangige Politiker in Bezug auf Gaza auch tun: Beamte schicken. Das ist nämlich der diplomatische Normalfall in Sachen Gazastreifen, solange dort die Terror-Organisation Hamas regiert und sich der Vernichtung Israels verschrieben hat. Ziel der Europäer muß es sein, die moderaten, friedensbereiten Kräfte im Gazastreifen zu stärken, nicht aber die Hamas. Niebels Besuch im Gazastreifen würde nur der Hamas nützen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Juni 2010 um 13:55 Uhr
 
Suizidrate im Gazastreifen PDF Drucken E-Mail
Blog - Sonstiges
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Freitag, den 18. Juni 2010 um 16:38 Uhr

Irgendwo las ich heute, daß die Suizidrate im Gazastreifen besonders hoch sei - ausdrücklich auch eine Folge der israelischen Blockade des Gazastreifens (nicht zu vergessen: es gibt auch eine ägyptische Blockade desselben).

Laut  dieser Webseite gab es im Jahre 2009 sieben Suizide im Gazastreifen (und acht im Westjordanland). Bei 1.482.405 Einwohnern macht das 0,47 Suizide pro 100.000 Einwohnern (0,32 im Westjordanland).

Möglicherweise wurde der Artikel im Laufe des Jahres 2009 geschrieben (Oktober 2009) und erfaßt somit nicht alle Suizide. Vervierfachen wir die Zahl sicherheitshalber auf 28 Suizide und kommen so auf eine Suizidrate von 1,9 pro 100.000 Einwohner (1,3 im Westjordanland).

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. Juni 2010 um 13:20 Uhr
 
Israel lockert die Gaza-Blockade - und jetzt? PDF Drucken E-Mail
Blog - Sonstiges
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Freitag, den 18. Juni 2010 um 10:37 Uhr

Israel hat jüngst die Gaza-Blockade gelockert - wider die Vernunft und wider besseren Wissens. Es ist eine Geste an die Weltgemeinschaft, ein Zeichen guten Willens.

Nun ist die Frage, wie dieses Zeichen aufgenommen werden wird - als Grundlage für ein entschiedenes Vorgehen gegen den Terrorismus im Gaza-Streifen und insbesondere gegen die dort regierende Hamas oder als Zeichen israelischer Schwäche, das im Gaza-Streifen wie im Westen ausgenutzt werden muß, um den Judenstaat unerbittlich in die Knie zu zwingen?

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. Juni 2010 um 10:37 Uhr
 
Statt GEZ Haushaltsabgabe? PDF Drucken E-Mail
Blog - Sonstiges
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 13:39 Uhr

Da wird doch tatsächlich erwogen, die GEZ-Zwangsabgabe durch eine, äh, Zwangsabgabe für alle Haushalte zu ersetzen.

Mein Vorschlag: Pay-per-view. Wer einschaltet, darf 90 Sekunden lang kostenlos gucken - und wenn er dann nicht aus- oder weiterschaltet, zahlen. Das wäre in meinen Augen die gerechteste Lösung für den "öffentlich-rechtlichen Rundfunk". Auch die Web-Auftritte werden kostenpflichtig. Und wer mehr gucken will, kann sich eine Flatrate zulegen.

Ich denke, das wäre auch der Qualität der Öffentlich-Rechtlichen zuträglich.

 
Vor lauter Betroffenheit zugeschlagen PDF Drucken E-Mail
Blog - Sonstiges
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 08:00 Uhr

Aus einer  Meldung vom "Stuttgart Journal" über defekte Waschmaschinen:

"Die Verbraucherschutzorganisation Stiftung Warentest sucht deshalb nun Betroffe die aufgerissene Trommel den Laugenbehälter durchschlug. Dann die Abdeckung der Waschmaschine durchbrach und dabei schleuderte spitze und scharfkantige Bruchstücke bis zu drei Meter durch den Raum."

Schwer zu verstehen, der Satz... Gesucht wird dann wohl eine Betroffene, die einer "aufgerissene(n) Trommel den Laugenbehälter durchschlug", um dann die Abdeckung der Waschmaschine zu durchbrechen und dabei spitze und scharfkantige Bruchstücke bis zu drei Metern durch den Raum zu schleudern.

Ich nehme an, man sollte vor der leider nicht näher beschriebenen Betroffenen warnen, sie könnte durchaus gefährlich sein. Wäre ich vielleicht auch, wenn meine Trommel reißt.

 
Würde eine Trennung von Staat und Religion dem Staat Geld sparen helfen? PDF Drucken E-Mail
Blog - Sonstiges
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Dienstag, den 08. Juni 2010 um 17:33 Uhr

Ich bin gewiß kein Fachmann für die finanzielle Seie solcher Fragen, aber ich habe so ein Bauchgefühl, daß der klamme Staat viel Geld sparen könnte, wenn er endlich die völlige Trennung von Staat und Religion umsetzt:

 
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