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Urlaubszeit ist auch im Winter Reisezeit -und gerade im Winter fahren viele natürlich gerne in warme, sonnige Länder, in den Süden.
Wer aber verreist, sollte sich mit der Religionsfreiheit in seinem Wunschurlaubsland auseinandersetzen. Es ist keine gute Idee, dort Urlaub zu machen, wo die Religionsfreiheit eingeschränkt ist.
Das gilt derzeit etwa für die Schweiz, hier ganz besonders für das Örtchen Grenchen. Ebenfalls sollte man einen weiten Bogen um das norditalienische Städtchen Varallo Sesia machen. Die Diskussion um ein mögliches Burqa-Verbot in Frankreich könnte sich auch in der Urlaubsplanung niederschlagen.
Aber auch die Malediven, die meisten Länder Nordafrikas (einschließlich Ägypten), Jordanien, die Türkei und Syrien sind für jene Urlauber, die ihren Urlaub nicht dort verbringen wollen, wo die Religionsfreiheit eingeschränkt ist, nicht empfehlenswert.
Die Menschenrechtsorganisation Open Doors nennt in ihrem Weltverfolgungsindex 50 Länder, in denen Christen wegen ihres Glaubens benachteiligt, diskriminiert oder verfolgt werden, In zehn Ländern ist die Verfolgung der Christen besonders schwer, darunter die bei deutschen Touristen so beliebten Malediven. Ägypten rangiert in dieser Liste an 21. Stelle, die Türkei an 39. Freilich sind nicht alle Länder auf dieser Liste islamisch geprägt - angeführt wird die Liste denn auch von einem atheistischen Staat, Nordkorea.
Man möchte in seinem Urlaub vielleicht nicht an Politik denken - aber man sollte auch an die Menschen denken, die in verschiedenen Ländern keine Religionsfreiheit genießen und sich fragen, ob ein Urlaub in diesen Ländern wirklich moralisch vertretbar ist.
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