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Via Charly Lückers Katalyma-Blog habe ich eine erfreulich objektive Reportage über die verfahrene Situation Salafi vs. Rechtspopulisten in Mönchengladbach gefunden: Die Eiferer von nebenan (WDR - Hier und heute).
Gleich zwei Gruppen von "Eiferern" werden gezeigt: Die Salafi und die Rechtspopulisten, die allerdings eher eine Nebenrolle spielen - aber es wird sehr deutlich, wie fundamentalistisch (im schlimmsten Sinne dieses Begriffes) die Salafiyya-Gegner sind.
Im "Eifer" für die je und je eigene Sache, im Fundamentalismus mit all seinen religiösen oder pseudoreligiösen Begleiterscheinungen, in der Radikalität unterscheiden sich die beiden unversöhnlichen Gegner wirklich nicht. Gegenseitig schaukelt man sich hoch und vertieft die Gräben. Ich fürchte, daß der Scheitelpunkt des Hasses noch längst nicht erreicht ist und suche verzweifelt nach evangelikalen Christen, die sich - ohne Missionierungsabsichten - als Mittler und Friedensstifter zur Verfügung stellen und schauen, ob es ihnen möglich ist, eine Form der Konvivenz zu installieren.
Das wäre doch etwas, evangelikale Christen und Salafi, die einander helfen, voneinander lernen und miteinander feiern, die zu einer guten Nachbarschaft finden und andere für dieses Miteinander gewinnen können, um die Quellen des Hasses auszutrocknen - auf beiden Seiten.
Ihr Evangelikalen in Mönchengladbach, Ihr seid aufgerufen, der Stadt Bestes zu suchen. Bitte, nehmt diesen Auftrag an und stellt Euch dem Gott des Friedens zur Verfügung (ich habe einen Traum...).
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Kommentare
www.moenchengladbach.feg.de/
Das sich nun aber gerade Evangelikale und Salafi so zusammentun, ist wohl mehr Wunsch als zu erwartende Realität. Aber zur Sache selbst sich öffentlich zu äußern, sollten Evangelikale üben.
Ansonsten bin ich jemand, der noch Träume hat (muß daran liegen, daß meine Kirche Martin-Luther-King-Kirche heißt) und Großes von Gott erwartet.
Ich denke einfach, wenn jemand das Potential hat, zwischen den Salafi und der Stadt zu vermitteln, dann die evangelikalen Christen. Und ich glaube, daß Gott ein solches Engagement segnen würde (allerdings wohl eher nicht, wenn es nur Vorwand wäre, um dann früher oder später unter den Salafi zu missionieren).
Allerdings weiß ich auch, daß viele Evangelikale und/oder Freikirchler eher islamkritisch bis islamophob eingestellt sind. Die Frage ist halt: Was würde Jesus tun? Ich denke, der würde zu Sven Lau hingehen und sagen: "Heute muß ich in deinem Haus essen."
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