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Religionsfreiheit

Blog-Einträge zum Thema Religionsfreiheit (z.B. Christenverfolgung, Kopftuchdebatte usw. - das Thema Burkaverbot habe ich allerdings zugunsten einer eigenen Kategorie herausgenommen und mittlerweile auf einer eigenen Home Page www.Burkaverbot.de "ausgelagert").

Sie können die Blog-Einträge kommentieren; wir freuen uns über jeden Kommentar, auch über konstruktive Kritik.



Rechtspopulisten gegen Gebete in Privatwohnungen PDF Drucken E-Mail
Blog - Religionsfreiheit
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Mittwoch, den 20. Juli 2011 um 09:28 Uhr

Laut einem Bericht von "RP Online" ( Mönchengladbach: Demo gegen Salafisten: Alles wieder auf Anfang?) will die rechtspopulistische "Bürgerinitiative" in Mönchengladbach-Eicken gegen Salafi demonstrieren, die sich in Privatwohnungen zum Gebet treffen.

Die Rechten scheinen der Meinung zu sein, Gebete in Privatwohnungen seien rechtswidrig - wäre dem so, müßten Tausende Hauskreise in Deutschland verboten werden, wie sie von Christen aus Landes- und Freikirchen besucht werden, wo man gemeinsam betet, miteinander in der Bibel liest - sprich: Gottesdienste feiert.Nicht in Kirchen, nicht in Gemeindehäusern, sondern in ganz gewöhnlichen Privatwohnungen.

 
Religionsfreiheit für Spaßreligionen? PDF Drucken E-Mail
Blog - Religionsfreiheit
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Mittwoch, den 13. Juli 2011 um 13:36 Uhr

Es gibt die eine oder andere Spaßreligion - etwa den Glauben an das "Fliegende Spaghettimonster". In der Regel stecken Religionskritiker dahinter, die sich mit ihrer Spaßreligion gegen die traditionellen Religionen - vor allem Judentum, Christentum und Islam - wenden.

Dazu gehört dann auch, Religionsfreiheit für sich einzufordern, wobei man die traditionellen religiösen Sitten parodiert - etwa ein "Fliegendes-Spaghettimonster-Gläubiger" mit Pastasieb auf dem Kopf oder ein Fußballfan mit dem Käppi seiner Mannschaft, die für ihn Religion sei.

So weit, so gut - es stellt sich nur die Frage: Kann man Religionskritikern überhaupt eine andere Religionsfreiheit zugestehen als die negative Religionsfreiheit, wenn es um religiöse Bräuche geht?

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. Juli 2011 um 14:04 Uhr
 
Freiheit für Youcef Nadarkhani PDF Drucken E-Mail
Blog - Religionsfreiheit
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 11:40 Uhr

Im Iran droht einem zum christlichen Glauben konvertierten ehemaligen Muslim, Pastor Youcef Nadarkhani, die Todesstrafe.

Verschiedene Menschenrechtsorganisationen setzen sich für ihn ein, es gibt aber auch eine Online-Petition an den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages, in der die sofortige und bedingungslose Freilassung Youcef Nadarkhanis gefordert wird.

Ich bitte alle Leser meines Blogs, sich an dieser Online-Petition zu beteiligen und für die Freilassung Youcef Nadarkhanis einzusetzen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 11:54 Uhr
 
Erfreulich objektiver Beitrag PDF Drucken E-Mail
Blog - Religionsfreiheit
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Montag, den 27. Juni 2011 um 16:59 Uhr

Via Charly Lückers  Katalyma-Blog habe ich eine erfreulich objektive Reportage über die verfahrene Situation Salafi vs. Rechtspopulisten in Mönchengladbach gefunden:  Die Eiferer von nebenan (WDR - Hier und heute).

Gleich zwei Gruppen von "Eiferern" werden gezeigt: Die Salafi und die Rechtspopulisten, die allerdings eher eine Nebenrolle spielen - aber es wird sehr deutlich, wie fundamentalistisch (im schlimmsten Sinne dieses Begriffes) die Salafiyya-Gegner sind.

Im "Eifer" für die je und je eigene Sache, im Fundamentalismus mit all seinen religiösen oder pseudoreligiösen Begleiterscheinungen, in der Radikalität unterscheiden sich die beiden unversöhnlichen Gegner wirklich nicht. Gegenseitig schaukelt man sich hoch und vertieft die Gräben. Ich fürchte, daß der Scheitelpunkt des Hasses noch längst nicht erreicht ist und suche verzweifelt nach evangelikalen Christen, die sich - ohne Missionierungsabsichten - als Mittler und Friedensstifter zur Verfügung stellen und schauen, ob es ihnen möglich ist, eine Form der Konvivenz zu installieren.

Das wäre doch etwas, evangelikale Christen und Salafi, die einander helfen, voneinander lernen und miteinander feiern, die zu einer guten Nachbarschaft finden und andere für dieses Miteinander gewinnen können, um die Quellen des Hasses auszutrocknen - auf beiden Seiten.

Ihr Evangelikalen in Mönchengladbach, Ihr seid aufgerufen, der Stadt Bestes zu suchen. Bitte, nehmt diesen Auftrag an und stellt Euch dem Gott des Friedens zur Verfügung (ich habe einen Traum...).

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 28. Juni 2011 um 09:01 Uhr
 
Eskalation in Mönchengladbach PDF Drucken E-Mail
Blog - Religionsfreiheit
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Samstag, den 25. Juni 2011 um 08:16 Uhr

Seit einigen tagen verfolge ich die Zuspitzung der Lage in Mönchengladbach.

Offenbar hat der von Salafiyya-Gegnern zweier rechtspopulistischer Strömungen gesäte massive Haß dazu geführt, daß einige Mitglieder des Vereins "Einladung zum Paradies" (EZP) die Nerven verloren haben - entweder diese oder unter falscher Flagge segelnde Personen, die sich unter die Salafi gemischt haben, sollen einen der Rechtspopulisten, der bei einer Anti-Salafiyya-"Mahnwache" anwesend war, geschlagen haben

 
Hat er oder hat er nicht? PDF Drucken E-Mail
Blog - Religionsfreiheit
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 16:20 Uhr

In Mönchengladbach soll Sven Lau alias Abu Adam, der Vorsitzende des Vereins "Einladung zum Paradies" (EZP), zusammen mit zwei anderen Muslimen Feuer im Keller eines Hauses gelegt haben um dies danach als Anschlag gegen die Muslime anzuklagen. Deswegen wurden er und die beiden anderen denn auch polizeilich verhört. 

Was Rechtspopulisten beispielsweise von der "Interessengemeinschaft gegen Salafisten" (IgS) als erwiesen hinstellen ("Das sich unsere Vermutung, das die Salafisten ihre Brände selbst gelegt haben, genau in dem Augenblick als Wahrheit herausstellt"), ist freilich nur ein Verdacht - und in Deutschland gilt das verfassungsmäßige Recht der Unschuldsvermutung.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 16:36 Uhr
 
Rechtspopulistische Instrumentalisierung der Christenverfolgung ist Christenverfolgung PDF Drucken E-Mail
Blog - Religionsfreiheit
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Donnerstag, den 19. Mai 2011 um 12:05 Uhr

Wenn demnächst die "Ortsgruppe Stuttgart" der "Bürgerbewegung Pax Europa" zusammen mit "Politically Incorrect"-Stuttgart in der baden-württembergischen Landeshauptstadt ein "islamkritisches Wochenende" zum "Thema Christenverfolgung" veranstaltet (hier keine Details, um keine Werbung für diesen rechtspopulistisch-islamophoben Irrsinn zu machen), dann gehe ich davon aus, daß die Situation der Christen in einigen islamischen Ländern de facto instrumentalisiert und damit mißbraucht wird, um Stimmung gegen Muslime zu machen.

Und das ist für mich dann wieder eine ganz üble Form von Christenverfolgung.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. Mai 2011 um 12:08 Uhr
 
BIM-Darsteller fordert Aussteigerprogramm für junge "Salafisten" PDF Drucken E-Mail
Blog - Religionsfreiheit
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Mittwoch, den 11. Mai 2011 um 09:09 Uhr

Wie ich gerade im "Migazin"  lese, fordert Hans-Peter Friedrich (CSU), unser hochverehrter Bundeninnenminister-Darsteller, ein Aussteigerprogramm für Jugendliche aus der "Salafistenszene". Was der gute Mann da vorschlägt hat freilich einen Haken: Die Salafiyya (nicht etwa "die Salafisten") gibt es nicht.

Es handelt sich dabei um eine durchaus vielgestaltige Bewegung - aber so, wie wir  die Komplettverschleierung "Burka" nennen, so nennen wir eben die sehr religiösen Muslime "Salafisten". 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. Mai 2011 um 09:17 Uhr
 
Was braucht ein Land, das seit 10 Monaten ohne Regierung ist, am dringendsten? PDF Drucken E-Mail
Blog - Religionsfreiheit
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Mittwoch, den 30. März 2011 um 17:03 Uhr

Die meisten Leute würden vermutlich sagen: Eine funktionsfähige, stabile Regierung.

In Belgien allerdings sieht man das anders.

Das Parlament des Landes, das mit seinen zehn Monaten ohne eine gewählte Regierung sämtliche Rekorde gebrochen hat, wird sich demnächst vorraussichtlich mit einem  Verbot der Komplettverschleierung muslimischer Frauen - bis zur Unkenntlichkeit verschleiert als eine Art "Vermummungsverbot" - im Lande befassen.

Immerhin können sich die Belgier dank St. Burkophobia darauf verlassen, daß ihre Politiker, die sonst nichts zustande bringen, hierin zu großer Einmütigkeit fähig sind. Immerhin haben die Belgier vor dem Sturz der letzten gewählten Regierung schon einmal ein solches Verbot beschlossen, das dann aber wegen der Regierungskrise nicht mehr umgesetzt werden konnte, weswegen Belgien Frankreich den Vortritt lassen mußte, als erstes europäisches Land ein Burkaverbot zu erlassen.

Sollte es in Baden-Württemberg bald auch zu gewissen Problemen kommen, an denen sich die zukünftige grün-rote Landesregierung die Zähne ausbeißt - Stuttgart 21 verhindern, AKWs abschalten usw. usf. - können sich die Abgeordneten im Landtag ja ein Beispiel an Belgien nehmen - Burkaverbot gelingt immer und würde auch die meisten Wähler im Ländle freuen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 31. März 2011 um 12:14 Uhr
 
"Zeichen religiöser Überzeugung" PDF Drucken E-Mail
Blog - Religionsfreiheit
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Montag, den 17. Januar 2011 um 16:35 Uhr

In einem "Spiegel"-Interview hat sich der Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, dahingehend geäußert, daß Kopftücher muslimischer Frauen in öffentlichen Einrichtungen abzulehnen seien, da es sich um ein "Zeichen religiöser Überzeugung" handele.

Je länger ich über diese Bemerkung Kauders nachdenke (ich habe sie vor dem längeren Nachdenken  hier in einem anderen Zusammenhang kommentiert), um so mehr stößt mir diese Aussage sauer auf.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. Januar 2011 um 16:41 Uhr
 
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