|
Ich werde der neuen grün-roten Landesregierung 100 Tage Zeit geben, ehe ich sie ggf. allzu kritisch beurteilen werde.
Aber ob es mir beim neuen grünen Verkehrsminister Winfried Hermann gelingen wird, kann ich noch nicht versprechen.
Der Mann ist mir nämlich schon zweimal negativ aufgefallen - zuerst mit seiner Ankündigung, "Stuttgart 21" ggf. an ein anderes Ministerium abgeben zu wollen (selbst dann, wenn der Bau Volkes Wille wäre), aber okay, das war der peinliche Ausrutscher eines Elefanten im Porzellanladen der Demokratie.
Doch die Drohungen gegen Hany Azer, aufgrund eben dieser Drohungen zurücktretender Projektleiter von S21 (pikanterweise mit Migrationshintergrund), damit zu relativieren, es handele sich eben um ein hochbrisantes Projekt, ist nun wirklich so etwas von unterirdisch.
Unerträgliches Mobbing oder gar Drohungen gegen Leib und Leben, die Personenschutz erforderlich machen, sind verständlich bei einem "hochbristanten Projekt"? Hallo?
Wenn das der grün-rote Maßstab für den Umgang mit Gewalt (die bekanntlich allein vom Staat ausgehen darf) ist, dann fürchte ich um die Zukunft meiner Wahlheimat.
|
Kommentare
Ein Staat aber, der anderen Gewalt in irgend einer Weise durchgehen läßt, erhebt jene Gewalttäter mithin in den Stand von "nicht offiziellen Trägern der Staatsgewalt" - eine fürchterliche Vorstellung.
Alle Kommentare dieses Beitrages als RSS-Feed.