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On the Slutwalk
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Blog-Einträge zu einem heißen Thema - wie geht die Gesellschaft und wie gehen insbesondere Christen mit "Schlampen" um? Sind Frauen, die sich wie "Schlampen" kleiden, selbst schuld, wenn sie vergewaltigt werden?
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On the Slutwalk
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Dienstag, den 03. April 2012 um 16:55 Uhr |
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In einem Kommentar zu Tanja Stelzers sehr lesenswerten Artikel Die neuen Nackten in "Zeit Online" findet sich folgender Satz: "Genau darum geht es: den Männern vorzuführen, sie seien triebgesteuerte Hammpelmänner".
Normalerweise höre oder lese ich diesen Satz, wenn es um verschleierte Frauen geht. Wieder und wieder und immer wieder, stets die gleiche Anklage: Der Schleier muslimischer Frauen wirft Männern vor, triebgesteuerte Hampelmänner zu sein.
Im genannten Kommentar geht es aber um (provokative) Nacktheit: Nacktheit werfe Männern vor, triebgesteuerte Hampelmänner zu sein.
Frau kann also tun was sie will: Sich verhüllend kleiden, sich freizügig kleiden - was auch immer sie tut, sobald sie das Haus verläßt, wird sie die Angeklagte sein: Sie wolle Männer als triebgesteuerte Hampelmänner vorführen. Bleibt sie zur Sicherheit im Haus, wird man ihr auch das vermutlich als Vorwurf auslegen.
Auf jeden Fall sagt diese Reaktion mehr über die Männer aus als über die Frauen. Wir Adams führen uns hier doch nur selbst vor, statt als unschuldige Opfer von den bösen Evas vorgeführt zu werden. Aber es ist natürlich immer bequem, die Schuld bei der Frau zu suchen.
Halten wir fest: Kein Mann hat das Recht, die Kleidung einer Frau als eine ihn meinende Aussage zu werten. This dress doesn't mean you.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 03. April 2012 um 16:57 Uhr |
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On the Slutwalk
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Dienstag, den 13. Dezember 2011 um 14:20 Uhr |
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... dann gefällt es ihnen.
Diese Behauptung hört man allen Ernstes immer wieder: Frauen, die sich bei einem sexuellen Übergriff oder gar einer Vergewaltigung nicht wehren, die sich vielleicht auch "kooperativ" verhalten, denen gefällt's. Die mögen das. Das sind halt Schlampen.
Diese Behauptungen sind Unsinn - keine Frau findet Gefallen an einer Vergewaltigung. Nicht einmal eine extreme Masochistin mit Vergewaltigungsphantasien fndet tatsächlich Gefallen an einer echten Vergewaltigung.
Vergewaltigungen gehören mit zum Schlimmsten, was einer Frau zustoßen kann. Keine. Frau. Will. Das. Keine. Niemals.
Wenn eine Frau sich nicht wehrt oder sich sogar "kooperativ" zeigt, dann tut sie nur das einzig Vernünftige in einer solchen Situation: Sie kämpft um ihr Überleben.
Eine Frau, die sich bei einer Vergewaltigung nicht gewehrt hat, ist keine Schlampe, sondern eine Überlebende.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. Dezember 2011 um 14:32 Uhr |
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On the Slutwalk
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Dienstag, den 06. September 2011 um 11:16 Uhr |
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Über die Slutwalks wurde und wird kontrovers diskutiert.
Ein Argument gegen die Slutwalks, das man immer wieder hört: "Weil wir den Menschen empfehlen, Autos abschließen, damit sie nicht gestohlen werden, ist es doch kein Problem, Frauen zu raten, sich nicht wie Schlampen zu kleiden, damit sie nicht vergewaltigt werden."
Das klingt logisch - und man übersieht fast, daß da Frauen mit Besitztümern verglichen werden.
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On the Slutwalk
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Freitag, den 19. August 2011 um 16:32 Uhr |
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Insbesondere konservative und religiöse Menschen beklagen oft, daß in unserer Gesellschaft zu oft freizügig gekleidete Frauen gezeigt werden. Dies und auch die Tatsache, daß viele Frauen sich auch eher freizügig kleiden, mache nicht nur den Männern ein "ordentliches" Leben schwer, sondern führe auch zu einer Verwahrlosung der Gesellschaft.
Also sollte man erstens die entsprechenden Darstellungen in den Medien, in der Werbung usw. unterbinden und durch Bilder sozusagen züchtig gekleideter Frauen ersetzen und zweitens dafür Sorge tragen, daß die Frauen sich nicht wie "Schlampen" kleiden, was dann auch dazu führe, daß weniger Frauen vergewaltigt werden.
Doch das Problem unserer Gesellschaft besteht nicht darin, daß zu viele Frauen in den Medien, in der Werbung oder auch in den Pornos freizügig gekleidet sind.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 23. August 2011 um 11:21 Uhr |
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On the Slutwalk
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Montag, den 15. August 2011 um 16:27 Uhr |
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Im Zusammenhang mit dem Thema Slutwalk geht es immer auch um oder besser gegen drei weit verbreitete Mythen über Männer.
Der erste Mythos: Sexuelle Gewalt und Vergewaltigung mögen amoralisch sein, sind aber eigentlich ganz normaler Sex.
Der zweite Mythos: Die männliche Sexualität ist triebgesteuert, ein Mann kann seine sexuellen Begierden kaum oder gar nicht kontrollieren.
Der dritte Mythos betrifft Männer mit Migrationshintergrund bzw. einem exokulturellen Hintergrund. Hierbei handelt es sich um einen Mythos, der in drei Gestalten daherkommt.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. August 2011 um 09:14 Uhr |
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On the Slutwalk
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Montag, den 15. August 2011 um 12:14 Uhr |
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Schaut man sich die Berichterstattung in den meisten Medien zum gestrigen Slutwalk in vielen deutschen Städten an, so fällt auf, daß meist verfälschend berichtet wird - die provozierend-freizügige Kleidung einiger Teilnehmerinnen wird zum typischen Outfit der Teilnehmerinnen verzeichnet; daß die meisten Teilnehmerinnen eher "normale" Kleidung trugen wurde ebenso zur Randnotiz wie die meisten Plakate, mit denen etwa die Botschaft vermittelt wurde: "Mein Kleid meint nicht dich!"
Der von den Slutwalks kritisierte sexualisierte Blick auf das weibliche Geschlecht, durch die freizügige Kleidung einiger Teilnehmer beiderlei Geschelchts treffend parodiert, wird von den meisten Medien nach dem Motto "nackte Haut verkauft sich" an den Konsumenten gebracht, der sexy Mädels zu sehen bekommt, die scheinbar nur das eine wollen.
Daß sie eben nicht verfügbar sein wollen, geht in den Medien unter, vor allem wenn die Mädels aus dem Kontext des Slutwalks weitestgehend losgelöst den Konsumenten zur Fleischbeschau angeboten werden.
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On the Slutwalk
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Samstag, den 13. August 2011 um 12:44 Uhr |
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Für echte Männer ist das "Nein" einer Frau eine Antwort, die sie stets akzeptieren - auch wenn die betreffende Frau als "Schlampe" daherkommt, sei es in Gestalt ihrer Kleidung, ihres Verhaltens, ihres Flirtens, ihres Berufes oder was sonst.
Echte Männer empören sich, wenn man Frauen auffordert, sich nicht wie "Schlampen" zu kleiden, um nicht vergewaltigt zu werden, nicht nur, weil dies eine Schuldzuweisung an die falsche Adresse darstellt, sondern auch, weil eine solche Aufforderung Männer als triebgesteuerte Monster darstellt.
Echte Männer stehen auf einvernehmlichen Sex mit Partnerinnen, denen sie auf Augenhöhe begegnen, bevorzugen Beziehungen, in denen es kein Machtgefälle gibt.
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On the Slutwalk
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Donnerstag, den 04. August 2011 um 09:27 Uhr |
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Was meinen Sie, lieber Leser dieses Blogs, was verursacht eine Vergewaltigung?
- [ ] Ein zu kurzer Rock
- [ ] Der Mann, der eine Frau abends nicht zu ihrem Schutz begleitet
- [ ] Der Alkohol, den eine Frau trinkt
- [ ] Die Drogen, die eine Frau konsumiert
- [ ] Der Flirt einer Frau
- [ ] Das zu große Gewicht einer Frau, die sowieso keinen Mann abbekommt
- [ ] Die Prostitution, der einer Frau nachgeht
- [ ] Ein Vergewaltiger
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. August 2011 um 16:51 Uhr |
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On the Slutwalk
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Mittwoch, den 27. Juli 2011 um 15:27 Uhr |
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Ratschläge und manchmal auch Ermahnungen an Frauen, was sie tun sollen, um nicht sexuell belästigt oder gar vergewaltigt zu werden, gibt es zu Hauf.
Seit jeher der Dauerbrenner: Eine Frau soll sich nicht wie eine Schlampe anziehen. Auch beliebt: Sie soll keinen Alkohol trinken, nicht mit Unbekannten flirten, abends nicht allein ausgehen...
Aber womit nehmen wir uns eigentlich das Recht heraus, Frauen diese Ratschläge zu geben oder gar Ermahnungen zu erteilen?
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. August 2011 um 13:23 Uhr |
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On the Slutwalk
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Dienstag, den 19. Juli 2011 um 18:12 Uhr |
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Die Frage, ob Christen an einem Slutwalk teilnehmen sollen, wird durchaus kontrovers diskutiert. Es gibt Christen, die der Meinung sind, Christen sollten nicht an einem Slutwalk teilnehmen. Es gibt ebenso Slutwalker, die meinen, Christen sollten nicht an einem Sklutwalk teilnehmen. Letztere könnte man unter "papaphob", "katholophob" bzw. "evangelikalophob" oder auch "religiophob" einordnen - meistens sind der Papst, die katholische Kirche, die evangelikale Bewegung oder die Freikirchen oder eben die Religion schlechthin ihre Argumente, warum Christen beim Slutwalk unerwünscht sind.
Glücklicherweise wendet sich der Slutwalk gegen Regeln - damit bleibt die Meinung der betreffenden Slutwalker (die m.E. nicht die Mehrheit bilden) ohne Bedeutung; sie können den Christen die Teilnahme nicht verbieten. Sie könnten aber verbal oder auch tätlich gegen christliche Slutwalker vorgehen, die ihren Glauben nicht verschweigen.
Lassen wir aber diese "Argumente" gegen eine christliche Beteiligung an einem Slutwalk außer Acht und wenden uns den Argumenten zu, die aus der christlichen Ecke kommen - vor allem aus der evangelikalen bzw. freikirchlichen Ecke.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 17. August 2011 um 16:31 Uhr |
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