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Ich weiß leider immer noch nicht, welche Freikirchen das KFN unter der Leitung von Prof. Pfeiffer erfaßt hat, die ihre Kinder besonders extrem prügeln.
Ein Hinweis - nicht mehr - ergibt sich vielleicht, wenn man sich ein paar Zahlen ansieht. Das KFN hat insgesamt rund 45.000 Jugendliche befragt, davon entfallen rund 600 auf die "Freikirchlichen", das sind 1,3 % (nicht ganz klar ist mir, ob die - in der Studie nicht erfaßten - nicht in Deutschland geborenen Kinder von Eltern ohne deutsche Staatsangehörigkeit wie etwa Rußlanddeutsche bereits herausgerechnet sind oder nicht).
Zählt man nun anhand der Angaben von Wikipedia usw. zusammen, wie viele Baptisten, Methodisten, Pfingstler und andere klassische Freikirchler es in Deutschland gibt, so kommt man auf etwa 0,4 - 0,5 % der Bevölkerung (Vereinigung Evangelischer Freikirchen ca. 0,3 %).
Erst wenn man auch noch die Neuapostolische Kirche (0,44 %) und die Zeugen Jehovas (0,2 %) mit hinzu nimmt, kommt man auf etwa 1,14 % der Bevölkerung.
Natürlich kann man den Anteil einer Konfession an der Bevölkerung nicht wirklich mit dem Anteil an den vom KFN befragten Schülern vergleichen, aber es ergibt sich doch ein Anhaltspunkt: Machen die klassischen Freikirchen nur bis etwa 0,5 % der Bevölkerung aus, hat aber das KFN 1,3 % der befragten Schüler den Freikrichen zugeordnet, dann wird es sich bei dieser Gruppe eben nicht nur um die klassischen Freikirchler handeln, sondern da kommen auch noch die Kinder neuapostolischer Eltern, von Zeugen Jehovas und anderen Sondergemeinschaften hinzu.
Die Baptisten im Bund Evangelischer Freikirchen etwa machen rund 0,1 % der Bevölkerung aus - und das ist die größte evangelische Freikirche im Land. Mit einem Anteil an der Bevölkerung von 0,44 % gibt es erheblich mehr Mitglieder der Neuapostolischen Kirche, und auch die Zeugen Jehovas sind mit 0,2 % zahlenmäßig rund doppelt so stark wie die Baptisten. Alleine diese beiden Sondergemeinschaften haben zusammen mehr Mitglieder wie die klassischen Freikirchen - und damit dann wohl auch einen größeren Anteil an den vom KFN befragten "Freikirchlern".
Möglicherweise manchen Kinder, deren Eltern zur Neuapostolischen Kirche, zu den Zeugen Jehovas und anderen christlichen Sondergemeinschaften gehören, die Hälfte der vom KFN als "evangelisch-freikirchlich" bezeichneten Kinder aus, Kinder von Eltern, die zu einer VEF-Freikirche gehören, aber vielleicht nur rund ein Viertel. Ein weiteres Viertel etwa würde dann womöglich unabhängigen Gemeinden angehören.
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